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  • Zahlen & Fakten zur Brücke

         

    1. Der Hochmoselübergang stellt eine 25 Kilometer lange vierspurige Neubaustrecke der B 50 zwischen dem Autobahndreieck Wittlich auf der Eifelseite und Longkamp im Hunsrück dar. A 60 und A 1 bei Wittlich sollen auf diese Weise autobahnartig mit der A 61 bei Rheinböllen verbunden werden. Dahinter steht das politische Ziel, eine leistungsfähige europäische Fernstraße E 42 zu komplettieren, die bis Dünkirchen und Lille in Frankreich sowie Charleroi und Lüttich in Belgien reicht.
    2. Die veranschlagten Kosten für die Neubaustrecke lagen zunächst bei rund 330 Millionen Euro. Das Land geht zurzeit von etwa 360 Millionen Euro aus.
    3. Herzstück des Neubaus ist die Brücke bei Zeltingen-Rachtig, die in 160 Meter Höhe auf einer Länge von 1,7 Kilometern über die Mosel führen soll. Die Brücke ist damit 24 Meter höher als ihr 1972 fertiggestelltes Pendant bei Winningen - zum Vergleich: Der Kölner Dom ist 158 Meter hoch. Die Brückenbreite wird 29 Meter betragen, an den Seiten ist als Windschutz eine 1,80 Meter hohe Plexiglasverkleidung geplant. Erst wenn die Stahlkonstruktion der Brücke komplett fertiggestellt ist, erfolgen die finalen, etwa sechs Monate dauernden Arbeiten, die das Aufbringen des Fahrbahnbelags und die Geländerarbeiten beinhalten.
    4. Befürworter der Brücke sehen in dem Projekt einen maßgeblichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, beispielsweise mit Blick auf den Flughafen Hahn. Laut Landesbetrieb Mobilität ist im Jahr 2025 allein im Bereich der B 50 zwischen Platten und dem Zubringer mit der Hochmoselbrücke in 24 Stunden mit 25 100 Fahrzeugen zu rechnen, auf der Longkamper Gegenseite mit 22 500 Fahrzeugen pro 24 Stunden. Entsprechend soll das Moseltal vom Verkehr entlastet werden, stellenweise um bis zu 50 Prozent.
    5. Die Gegner: Seit Jahren sorgt das Projekt auch für erhebliche Diskussionen und Proteste in der Region. Im Weinbau, in den angrenzenden Orten, unter Natur-, Arten- und Umweltschützern sowie durch Geologen gab und gibt es anhaltende Kritik. Dass die Grünen dem Projekt im 2011 geschlossenen Koalitionsvertrag mit der SPD zugestimmt haben, brachte nachhaltige Verstörungen mit sich.
    6.  

      Infos zum Brückenbau: www.hochmoseluebergang.rlp.de

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