RZ-Serie: Adel in Rheinland-Pfalz
Bürgerliche Adelige mit langem Stammbaum (22)
Horhausen - Gabriele von Schoenebeck hat von ihrem Fenster aus einen schönen Blick auf die grünen Wiesen von Luchert, einem Ortsteil von Horhausen (Kreis Altenkirchen). Ihr Elternhaus, in dem sie heute mit ihrer Mutter Regina lebt, ist zwar kein Rittergut mehr, aber gemütlich.
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Horhausen - Gabriele von Schoenebeck hat von ihrem Fenster aus einen schönen Blick auf die grünen Wiesen von Luchert, einem Ortsteil von Horhausen (Kreis Altenkirchen). Ihr Elternhaus, in dem sie heute mit ihrer Mutter Regina lebt, ist zwar kein Rittergut mehr, aber gemütlich.
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Die Burg Eltz ist ein wunderschönes Geschenk (21)
Wierschen - Er unterschreibt eine Nachricht höchst höflich wie uneitel knapp mit „Karl Eltz“. Sein voller Name – Dr. Karl Graf von und zu Eltz genannt Faust von der Stromberg – passt in keinen Pass. Seine Frau aus einem schlesischen Adelsgeschlecht – geborene Sophie Gräfin Schaffgotsch genannt Semperfrei von und zu Kynast und Greiffenstein – steht nicht nach.
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Wierschen - Er unterschreibt eine Nachricht höchst höflich wie uneitel knapp mit „Karl Eltz“. Sein voller Name – Dr. Karl Graf von und zu Eltz genannt Faust von der Stromberg – passt in keinen Pass. Seine Frau aus einem schlesischen Adelsgeschlecht – geborene Sophie Gräfin Schaffgotsch genannt Semperfrei von und zu Kynast und Greiffenstein – steht nicht nach.
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Einer, der die Welt ein bisschen besser macht (20)
Kreuzberg - Weit hinter Altenahr thront hoch über Kreuzberg die Burg, die dem ruhigen Ortsteil den Namen gibt. Mit ihrem markanten Rundturm wirkt sie wuchtig, ist drinnen aber recht schmal. Die Kapelle am Fuße steht immer offen. Nicht aber das Tor mit dezentem Hinweis, wer dahinter wohnt.
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Kreuzberg - Weit hinter Altenahr thront hoch über Kreuzberg die Burg, die dem ruhigen Ortsteil den Namen gibt. Mit ihrem markanten Rundturm wirkt sie wuchtig, ist drinnen aber recht schmal. Die Kapelle am Fuße steht immer offen. Nicht aber das Tor mit dezentem Hinweis, wer dahinter wohnt.
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Hochherrschaftlich nur noch auf der Bühne (19)
Rolandseck - Wer im Kreis Ahrweiler nach Menschen mit adeligem Namen sucht, der macht eine erstaunliche Entdeckung: Die Silbe „von“ eingegeben, spuckt das Telefonbuch im Internet allein für die Stadt Remagen stattliche 34 Einträge aus. Da bleibt nur der Trick mit dem Dartpfeil: Auf dem Ausdruck der Trefferliste bleibt er haarscharf neben Freifrau und Freiherr von Bernewitz stecken.
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Rolandseck - Wer im Kreis Ahrweiler nach Menschen mit adeligem Namen sucht, der macht eine erstaunliche Entdeckung: Die Silbe „von“ eingegeben, spuckt das Telefonbuch im Internet allein für die Stadt Remagen stattliche 34 Einträge aus. Da bleibt nur der Trick mit dem Dartpfeil: Auf dem Ausdruck der Trefferliste bleibt er haarscharf neben Freifrau und Freiherr von Bernewitz stecken.
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Sayn oder nicht Sayn war die Frage (18)
Sayn - Rund ums neugotische Schloss liegt trotz grauen Himmels fröhliche Aufbruchstimmung in der Luft: Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und seine Frau Gabriela starten mit ihrem Team in eine Jubiläumssaison. Der Gastgeber lächelt. Aber er denkt auch seufzend an einen Leitsatz im Wappen: „Nicht ohne Mühen.“ Und daran herrschte in den vergangenen 25 Jahren wahrlich kein Mangel.
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Hunsrücker Adel zeigt Bürgersinn (17)
Gemünden - Von Einheimischen anerkannt, als Adelige geachtet: Antonius und Isabell von Salis-Soglio bewohnen Schloss Gemünden im Hunsrück. Stets bemüht, die Tradition aufrechtzuerhalten: Seit 200 Jahren gedeiht in Gemünden ein Zweig der Familie Salis, die aus dem schweizerischen Soglio stammt.
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Gemünden - Von Einheimischen anerkannt, als Adelige geachtet: Antonius und Isabell von Salis-Soglio bewohnen Schloss Gemünden im Hunsrück. Stets bemüht, die Tradition aufrechtzuerhalten: Seit 200 Jahren gedeiht in Gemünden ein Zweig der Familie Salis, die aus dem schweizerischen Soglio stammt.
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Kein Platz für blaublütigen Hochmut (16)
Nieder-Olm - Wenn er erzählt, erzählt er vom Sport. Sport, Sport, Sport. Und Werner Graf von Moltke hat viel zu erzählen. Der ehemalige Zehnkämpfer bewältigte als erster deutscher Athlet die 8.000-Punkte-Marke. 1962 wurde der heute 76-Jährige EM-Zweiter, vier Jahre später Europameister.
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Nieder-Olm - Wenn er erzählt, erzählt er vom Sport. Sport, Sport, Sport. Und Werner Graf von Moltke hat viel zu erzählen. Der ehemalige Zehnkämpfer bewältigte als erster deutscher Athlet die 8.000-Punkte-Marke. 1962 wurde der heute 76-Jährige EM-Zweiter, vier Jahre später Europameister.
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Wappenkunde: Vom Turnierplatz zum Statussymbol (15)
Lahnstein - Ein Wappen zu führen, gilt immer als etwas Besonderes. Adlige Familien besitzen natürlich eins, viele bürgerliche Familien ebenso. Und auch Weingüter, die etwas auf sich halten, schmücken sich damit. Ein Wappen vermittelt schließlich den Eindruck von Tradition und einer Jahrhunderte währenden Bedeutung.
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Lahnstein - Ein Wappen zu führen, gilt immer als etwas Besonderes. Adlige Familien besitzen natürlich eins, viele bürgerliche Familien ebenso. Und auch Weingüter, die etwas auf sich halten, schmücken sich damit. Ein Wappen vermittelt schließlich den Eindruck von Tradition und einer Jahrhunderte währenden Bedeutung.
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Verwandt mit Marx und Engels (14)
Mayen - Der „Bullerjahn“ hat zurzeit die meiste Arbeit im Hause von Krosigk. Der gusseiserne Ofen mit dem heimeligen Handelsnamen heizt das Haus mehr oder weniger gleichmäßig. Aber im Entree ist es gemütlich und mollig. Hier halten sich Heidi und Eschwin von Krosigk meistens auf.
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Mayen - Der „Bullerjahn“ hat zurzeit die meiste Arbeit im Hause von Krosigk. Der gusseiserne Ofen mit dem heimeligen Handelsnamen heizt das Haus mehr oder weniger gleichmäßig. Aber im Entree ist es gemütlich und mollig. Hier halten sich Heidi und Eschwin von Krosigk meistens auf.
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Auf heitere Weise als Vorbild wirken (13)
Vallendar - Wer Ernst S. von Heydebrand in Vallendar besucht, kommt nicht an ihr vorbei: Gleich hinter der Eingangstür, im Hausflur, beginnt die Wand der Erinnerungen. Bilder, Zeichnungen und Stiche erzählen von einem bewegten Leben – und einer Familiengeschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
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Vallendar - Wer Ernst S. von Heydebrand in Vallendar besucht, kommt nicht an ihr vorbei: Gleich hinter der Eingangstür, im Hausflur, beginnt die Wand der Erinnerungen. Bilder, Zeichnungen und Stiche erzählen von einem bewegten Leben – und einer Familiengeschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
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Großer Name ist kein persönliches Verdienst (12)
Mainz - Er führt ein Doppelleben. Ein wohltätiges, ein diskretes. Er pendelt mehrmals im Jahr zwischen Finthen und Arnsdorf bei Görlitz. Hansheinrich Schnorr von Carolsfeld, Nachfahre der berühmten Bergbau-Dynastie aus dem Erzgebirge, half und hilft buchstäblich beim sogenannten "Aufbau Ost", hat das nach dem Krieg enteignete Familiengut in Arnsdorf zurückerworben, restauriert und wieder aufgebaut.
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Mainz - Er führt ein Doppelleben. Ein wohltätiges, ein diskretes. Er pendelt mehrmals im Jahr zwischen Finthen und Arnsdorf bei Görlitz. Hansheinrich Schnorr von Carolsfeld, Nachfahre der berühmten Bergbau-Dynastie aus dem Erzgebirge, half und hilft buchstäblich beim sogenannten "Aufbau Ost", hat das nach dem Krieg enteignete Familiengut in Arnsdorf zurückerworben, restauriert und wieder aufgebaut.
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Viel Liebe zum Wein liegt einfach im Blut (11)
Winningen - Der dreigeschossige Putzbau mit den zinnenbekrönten Türmchen direkt an der Moselfront des Weinorts Winningen fällt sofort ins Auge. Der Bau ragt auch neben den vielen historischen Fassaden des Orts als wohl ältester und herrschaftlichster heraus.
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Winningen - Der dreigeschossige Putzbau mit den zinnenbekrönten Türmchen direkt an der Moselfront des Weinorts Winningen fällt sofort ins Auge. Der Bau ragt auch neben den vielen historischen Fassaden des Orts als wohl ältester und herrschaftlichster heraus.
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Burgen im Blick und Weimar im Herzen (10)
Lahnstein - Ist es möglich, heutzutage einem leibhaftigen Burgvogt gegenüberzustehen? Es ist - zumal in Zeiten, in denen eigentlich nichts von vornherein ausgeschlossen werden kann. Busso von der Dollen war Burgvogt auf der Marksburg über Braubach. Mag die Bezeichnung auch etwas einschüchternd wirken ("Platz dem Landvogt" wie im Wilhelm Tell), so steht in Wirklichkeit ein überaus freundlich wirkender Herr vor einem an der Haustür. "Kommen Sie herein", sagt Dr. Busso von der Dollen. "Der Tee ist fertig."
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Lahnstein - Ist es möglich, heutzutage einem leibhaftigen Burgvogt gegenüberzustehen? Es ist - zumal in Zeiten, in denen eigentlich nichts von vornherein ausgeschlossen werden kann. Busso von der Dollen war Burgvogt auf der Marksburg über Braubach. Mag die Bezeichnung auch etwas einschüchternd wirken ("Platz dem Landvogt" wie im Wilhelm Tell), so steht in Wirklichkeit ein überaus freundlich wirkender Herr vor einem an der Haustür. "Kommen Sie herein", sagt Dr. Busso von der Dollen. "Der Tee ist fertig."
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Verwandt mit Glanz und Gloria (9)
Neuhäusel - „Einfach immer die Straße durch, über den Gehweg fahren, und schon sind Sie da.“ Die Beschilderung wirkt so unkompliziert wie der Hausherr selbst. Weil es an diesem Tag ziemlich geschneit hat, ist ein Gehweg nicht auszumachen. Dafür steht Philipp Prinz von Thurn und Taxis bereits vor dem Eingangstor und müht sich mit der Mülltonne ab.
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Neuhäusel - „Einfach immer die Straße durch, über den Gehweg fahren, und schon sind Sie da.“ Die Beschilderung wirkt so unkompliziert wie der Hausherr selbst. Weil es an diesem Tag ziemlich geschneit hat, ist ein Gehweg nicht auszumachen. Dafür steht Philipp Prinz von Thurn und Taxis bereits vor dem Eingangstor und müht sich mit der Mülltonne ab.
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Der Zusammenhalt der Familie ist wichtig (8)
Ehlscheid - Wer den stattlichen Udo Baron von Vietinghoff-Scheel (70) und seine Frau Johanna-Elisabeth, eine geborene v. Bernhardi, in Ehlscheid bei Rengsdorf (Kreis Neuwied) besucht, taucht hinter einer Klinkerfassade in eine spannende Historie ein: Die Wurzeln derer von Vietinghoff, genannt Scheel (einer der Ahnen schielte wohl), liegen in der Baltischen Ritterschaft, die einst auf Gütern, in Schlössern und Herrenhäusern residierte.
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Ehlscheid - Wer den stattlichen Udo Baron von Vietinghoff-Scheel (70) und seine Frau Johanna-Elisabeth, eine geborene v. Bernhardi, in Ehlscheid bei Rengsdorf (Kreis Neuwied) besucht, taucht hinter einer Klinkerfassade in eine spannende Historie ein: Die Wurzeln derer von Vietinghoff, genannt Scheel (einer der Ahnen schielte wohl), liegen in der Baltischen Ritterschaft, die einst auf Gütern, in Schlössern und Herrenhäusern residierte.
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In dieser Familie war man immer groß (7)
Koblenz - Die Situation ist schon komisch. Axel von Berg drückt sich ein Stück Schädeldecke von einem Neandertaler auf den Kopf. Und muss dann auch herzlich lachen. Dr. Dr. Axel von Berg ist Leiter der Außenstelle Koblenz Landesarchäologie. Ein richtiger Rheinländer und Koblenzer von Herzen. Aus einer rheinisch-ritterbürtigen Familie. Ritterbürtig?
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Koblenz - Die Situation ist schon komisch. Axel von Berg drückt sich ein Stück Schädeldecke von einem Neandertaler auf den Kopf. Und muss dann auch herzlich lachen. Dr. Dr. Axel von Berg ist Leiter der Außenstelle Koblenz Landesarchäologie. Ein richtiger Rheinländer und Koblenzer von Herzen. Aus einer rheinisch-ritterbürtigen Familie. Ritterbürtig?
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Eigentlich bin ich der Letzte mit Bindestrich ... (6)
Koblenz - „v. Alten“ steht auf dem Klingelschild des weißen Mietshauses. Alexander von Alten-Bockum hat nichts dagegen, wenn sein Name kurz und bündig genannt wird. Der 36-Jährige ist Lehrer. „Wenn die Schüler Herr von Alten zu mir sagen, reicht das völlig. Sonst ist der Name doch zu lang.“
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Koblenz - „v. Alten“ steht auf dem Klingelschild des weißen Mietshauses. Alexander von Alten-Bockum hat nichts dagegen, wenn sein Name kurz und bündig genannt wird. Der 36-Jährige ist Lehrer. „Wenn die Schüler Herr von Alten zu mir sagen, reicht das völlig. Sonst ist der Name doch zu lang.“
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So ein Schloss ist kalt, feucht und mühsam (5)
Neuwied - Der feine, weiße Kies knirscht unter den Schuhsohlen, der Butler steht schon vor dem Residenzschloss bereit, um die große, schwere Holzpforte zu öffnen. Wer durch diese Tür tritt, findet Einlass in eine Welt, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Der Hauch der Geschichte durchweht die hohen Räume. Im Augenblick riecht es dort aber vor allem nach Weihnachten. Carl Fürst zu Wied, der Chef des Hauses, legt Wert auf dieses sensorische Erlebnis und hat deshalb das Treppengeländer mit frischem Tannengrün umwickeln lassen.
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Neuwied - Der feine, weiße Kies knirscht unter den Schuhsohlen, der Butler steht schon vor dem Residenzschloss bereit, um die große, schwere Holzpforte zu öffnen. Wer durch diese Tür tritt, findet Einlass in eine Welt, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Der Hauch der Geschichte durchweht die hohen Räume. Im Augenblick riecht es dort aber vor allem nach Weihnachten. Carl Fürst zu Wied, der Chef des Hauses, legt Wert auf dieses sensorische Erlebnis und hat deshalb das Treppengeländer mit frischem Tannengrün umwickeln lassen.
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Wälder, Pferde und die Heimat im Herzen (4)
Kaisersesch - Maria Theresia und Friedhelm von der Marwitz können von zwei Seiten erreicht werden: vom Garten her oder über den Haupteingang am schmalen Wirtschaftsweg. Dort steht der Name in blauer Schrift auf einem Porzellanschild. Die weiße Tür hat zwei Flügel und gewährt durch das Glas Einblick. Ein gastliches, freundliches Haus ist es, einerseits modern und andererseits: „Na ja, schon im alten Stil“, sagt Friedhelm von der Marwitz.
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Kaisersesch - Maria Theresia und Friedhelm von der Marwitz können von zwei Seiten erreicht werden: vom Garten her oder über den Haupteingang am schmalen Wirtschaftsweg. Dort steht der Name in blauer Schrift auf einem Porzellanschild. Die weiße Tür hat zwei Flügel und gewährt durch das Glas Einblick. Ein gastliches, freundliches Haus ist es, einerseits modern und andererseits: „Na ja, schon im alten Stil“, sagt Friedhelm von der Marwitz.
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Wald, Wein und Wandelanleihen (3)
Wallhausen - Es gibt einen adoptierten und mehrere von Geburt aus blaublütige Prinzen in der idyllischen Weinbaugemeinde Wallhausen im Kreis Bad Kreuznach. Ausnahmsweise soll hier aber nicht Prinz Frederic sondern Prinz Constantin Carl Maria zu Salm-Salm Wild- und Rheingraf im Mittelpunkt stehen.
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Wallhausen - Es gibt einen adoptierten und mehrere von Geburt aus blaublütige Prinzen in der idyllischen Weinbaugemeinde Wallhausen im Kreis Bad Kreuznach. Ausnahmsweise soll hier aber nicht Prinz Frederic sondern Prinz Constantin Carl Maria zu Salm-Salm Wild- und Rheingraf im Mittelpunkt stehen.
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Urbar
Urbar: 62-Jährige tot aufgefunden
22.05.12 | 21:47 Uhr Koblenz Koblenzer Vorstadtaffe hat nun endlich seine Papiere
23.05.12 | 06:00 Uhr Linz Unmut: Promenadenweg Linz bröckelt vor sich hin
23.05.12 | 06:10 Uhr Kastellaun Feuerwehr löscht brennendes Kinderzimmer
22.05.12 | 17:25 Uhr Weitere Meldungen ...
22.05.12 | 21:47 Uhr Koblenz Koblenzer Vorstadtaffe hat nun endlich seine Papiere
23.05.12 | 06:00 Uhr Linz Unmut: Promenadenweg Linz bröckelt vor sich hin
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