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Rechtsextrem, militant und gut vernetzt

Autonome Nationalisten kopieren die Linken

Vor allem der Nachwuchswerbung räumen die Rechten im Land große Priorität ein, fischen nach Jugendlichen auf zahlreichen Ebenen. Denn letztlich lässt sich nicht von einer homogenen rechten Szene sprechen: Neben den Anhängern der rechten Parteien NPD, DVU und den Republikanern haben sich zunehmend die "Autonomen Nationalisten" etabliert. Diese sind kaum von Autonomen der linken Szene zu unterscheiden und haben es vor allem auf das "Erlebnis Gewalt" abgesehen. Diese Gruppe gilt als besonders aggressiv. Daneben gibt es die klassischen Skinheads. Jedoch gelten die meisten unter ihnen als Mitläufer ohne streng ideologisches Weltbild. Das "Aktionsbüro Mittelrhein" vereint diese Strömungen.

Der Verfassungsschutzbericht führt außerdem die "Kameradschaft Zweibrücken" und die "Initiative Südwest" auf. Andere Gruppierungen wie "Moselland" und "Rhein-Nahe" haben sich umstrukturiert oder aufgelöst. Die "Kameradschaft Westerwald" hatte vor rund fünf Jahren im oberen Westerwald für Unruhe gesorgt - seit mehreren Gerichtsurteilen ist die Gruppierung allerdings Geschichte.

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