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    HannoverGrafikkarte für Höchstleistung übertakten

    Mit Tricks und etwas Glück lässt sich aus vielen Grafikkarten bis zu 20 Prozent mehr Leistung herausholen. Das berichtet die Computerzeitschrift «c't».

    Vor allem das Erhöhen von Taktfrequenzen bringt Beschleunigung - meistens aber nur bei Karten der Mittel- und Performance-Klasse. Beim Tunen ist vor allem Geduld gefragt: Denn bis die Taktfrequenzen gefunden sind, bei denen die Grafikkarte noch stabil läuft und nicht abstürzt oder überhitzt, können Stunden vergehen. Von einem Erhöhen der Spannung des Grafikchips ist abzuraten, weil dies den Stromverbrauch enorm erhöht und wegen der höheren Wärmeentwicklung zu einem laut drehenden PC-Lüfter führt.

    Vor den Versuchen sind in jedem Fall die wichtigsten Daten zu sichern. Außerdem sollte man den neuesten Treiber für die Grafikkarte installieren und sich versichern, dass dieser erkannt wird. Auch ein Programm, das permanent die Temperatur des Grafikchips anzeigt, sollte installiert werden - zum Beispiel das kostenlose GPU-Z. Als Freeware, die die Stabilität des Grafikchips unter Höchstbelastung testet, empfiehlt die Zeitschrift Furmark.

    Beim Übertakten stehen drei Frequenzen im Mittelpunkt: Die sogenannte Graphics Clock (auch Core Clock), die mit der Graphics Clock gekoppelte Shader Clock und die Memory Clock. GeForce- und Radeon-Grafikkarten können mit dem vergleichsweise einfach zu bedienenden Afterburner-Tool von MSI manipuliert werden. Einmal eingestellte Werte können in Profilen abgespeichert werden. Funktioniert der Afterburner mit der eigenen Grafikkarte nicht, müssen vom Hersteller mitgelieferte Tools genutzt werden, zum Beispiel AMDs GPU Clock Tool.

    Vor dem Hochsetzen der verschiedenen Parameter gilt es, GPU-Z zu starten und anschließend Temperaturen, Spannungen, Frequenzen und die Lüfterdrehzahl im Auge zu behalten. Dann wird beim Tool Furmark der Stability Test gewählt, der Fullscreen-Modus deaktiviert, eine kleinere Auflösung als die des Desktops gewählt, unter MSAA der Wert 4x eingestellt und der Test gestartet. Der Nutzer sieht dann einen sich drehenden Donut - und steigende Werte im GPU-Z-Fenster. Wenn die Grafikkarte ihre Arbeit jetzt noch nicht einstellt, wird zunächst der Memory Clock in Schritten von 10 Megahertz (MHz) erhöht. Sobald beim drehenden Donut Grafikfehler auftreten, sollte der Takt wieder reduziert werden.

    Arbeitet der Speicher schließlich auch nach einer halben Stunde noch fehlerfrei bei erhöhter Taktzahl, kann man auch die Graphics Clock antasten und in 10-MHz-Schritten hochregeln. Wer hier den Wert zu hoch dreht, sieht sich mitunter nicht nur mit Grafikfehlern, sondern einem kompletten Einfrieren des Bildschirms und einem Neustart konfrontiert. Auch hier sollte gegebenenfalls der Takt wieder verringert und der letzte stabile Wert eine halbe Stunde lang getestet werden.

    Download GPU-Z

    Download Furmark

    Download Afterburner

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