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  • Vorwürfe gegen Intershop-Aufsichtsrat

    Jena (dpa). Eine außerordentliche Hauptversammlung soll sich mit Vorwürfen gegen einen Aufsichtsrat des Jenaer Software-Anbieters Intershop beschäftigen. Sie sei von zwölf Aktionären beantragt worden, die etwa fünf Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft repräsentierten.

    Das teilte die Intershop AG am Freitagabend mit. Die Aktionärsversammlung werde voraussichtlich für Ende März einberufen und soll über die vorfristige Abberufung des Unternehmenskontrolleurs entscheiden. Gründe dafür wurden nicht genannt.

    Dem Aufsichtsrat werde von den Aktionären vorgeworfen, Betriebsinterna preisgegeben und Vertraulichkeit missbraucht zu haben, sagte ein Sprecher. Sie wollten deshalb auch eine Sonderprüfung zur Amtsführung des Betroffenen. Die börsennotierte Intershop AG ist auf Programme spezialisiert, mit denen Unternehmen ihren Handel im Internet abwicklen können. Die Thüringer Firma beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter.

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