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  • Sony-Chef: Inhalte werden über Erfolg von 3D-TV entscheiden

    Las Vegas (dpa). Nach dem Krisenjahr 2009 liegt die große Hoffnung der TV-Hersteller auf dem neuen Fernseherlebnis in 3D.

    Für einen durchschlagenden Erfolg der neuen Technologie bei den Verbrauchern sei nun in erster Linie neben der Qualität des Filmmaterials vor allem eine ausreichende Menge an Inhalten die Voraussetzung, sagte Sony-Chef Sir Howard Stringer am Donnerstag (Ortszeit) auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.

    Vor allem Übertragungen großer Sport-Events und Live-Konzerte in 3D werden die Nachfrage bei den Konsumenten schüren, auch zu Hause in 3D fernzusehen, sagte der Sony-Chef. Wichtig sei auch ein breites Angebot an Produkten, die den neuen Standard unterstützen. «Wenn jemand erst die Möglichkeit hat, mit der eigenen Kamera seine Familie in 3D aufzunehmen, bin ich mir hundert Prozent sicher, dass er es auch tun wird.» Sony will ab Sommer dieses Jahres neben seinen neuen TV-Modellen aus der Bravia-Serie auch Kameras mit 3D-Technologie auf den Markt bringen.

    Auf eine neue Technologie zu setzen, sei immer ein riskantes Spiel. Sony setze deshalb nicht allein auf eine Karte, sondern auf eine breite Palette integrierter System-Komponenten aus 3D, Internet-TV, Blu-ray und Netzwerksysteme. Die Kombination etwa von Sonys Spielekonsole Playstation 3 mit ihrem integrierten Blu-ray-Laufwerk sieht Stringer als vorbildlich: Solche Kombinationen böten den Kunden erst die Möglichkeiten, die sie sich wünschen.

    Bei der Entwicklung von TV-Inhalten in dem neuen Format will Sony eine führende Rolle einnehmen. Mit dem amerikanischen TV-Sport-Sender ESPN hat der japanische Konzern zum Beispiel eine Partnerschaft geschlossen, um unter anderem im Sommer die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in 3D auszustrahlen. Zu diesem Zeitpunkt werde es bereits eine ganze Reihe von TV-Sendungen in 3D geben, sagte Stringer. Mit dem US-Fernsehsender CBS startete der japanische Konzern ein Forschungsprojekt zur 3D-Technologie. Der Konzern, zu dem auch die Filmproduktion Sony Pictures gehört, unterstütze auch andere Filmstudios dabei, bestehendes Filmmaterial auf 3D-Wiedergabe umzurüsten.

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