40.000
  • Startseite
  • » Nachrichten
  • » Netzwelt
  • » News
  • » Google will Adblocker in seinen Browser Chrome integrieren
  • «Wall Street Journal»-Bericht

    Google will Adblocker in seinen Browser Chrome integrieren

    Mountain View (dpa). Google will in seinen Browser Chrome laut einem Medienbericht eine Funktion zum Blockieren von unerwünschten Anzeigen integrieren.

    Google
    Nicht akzeptable Werbeanzeigen im Netz hatte in den USA zuletzt eine «Koalition für bessere Werbung» definiert, zu der auch Google gehört.
    Foto: Lukas Schulze - dpa

    Damit könnten dann innerhalb des Browsers automatisch bestimmte Anzeigen-Typen herausgefiltert werden, die die Nutzer besonders stören, schreibt das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

    Eine Bestätigung der Pläne von Seiten Googles gibt es nicht. Es dürfte zumindest eine Gratwanderung für das Unternehmen bedeuten, das auf Online-Werbung als Haupteinnahmequelle setzt.

    Unklar ist laut „Wall Street Journal“ noch, ob Google das Feature innerhalb der nächsten Wochen veröffentlichen wird oder seine Pläne doch noch zurückzieht. Nicht akzeptable Werbeanzeigen im Netz hatte in den USA zuletzt eine „Koalition für bessere Werbung“ definiert, zu der auch Google gehört.

    Zu den negativ bewerteten Werbemitteln gehören etwa Pop-up-Fenster, die die Webseite verdecken, automatisch startende Videos oder Anzeigen, die den angesteuerten Seiten vorgeschaltet sind und erst verschwinden, wenn eine festgelegte Zeit in einem Countdown-Timer verstrichen ist. Sie alle würden die Schwelle der Akzeptanz bei den Nutzern deutlich überschreiten.

    Verschiedenen Schätzungen zufolge benutzt jeder vierte Internet-Anwender einen Adblocker. Die Anwendungen zum Blockieren von Werbung sind aber höchst umstritten. Medienunternehmen befürchten ein Wegbrechen ihrer Einnahmequellen im Netz. Sie werfen Firmen wie der deutschen Eyeo GmbH („Adblock Plus“) vor, sich mit Gebühren für die Aufnahme in eine Liste akzeptabler Werbeformen sich widerrechtlich in die Wertschöpfungskette der Medien zu drängen. Medienhäuser müssten sich „freikaufen“.

    Laut „Wall Street Journal“ zahlt Google derzeit dafür, um auf der Liste für akzeptable Werbung von Eyeo zu stehen. Im Gegenzug würden Anzeigen in der Google-Suchmaschine und andere von Google gesteuerte Werbemittel von der Software nicht blockiert.

    Bericht Wall Street Journal

    Standards der Coalition for Better Ads

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik
    Markus Eschenauer

    Onliner vom Dienst

    Markus Eschenauer

    Mobil: 0160 / 363 16 27

    Kontakt per Mail

    Fragen zum Abo: 0261/98362000

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    UMFRAGE
    Soll Koblenz sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben?

    Die Stadt Koblenz möchte ihren Hut in den Ring werfen und sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben. Was meinen Sie dazu, ist das eine gute Idee?

    Das Wetter in der Region
    Samstag

    16°C - 27°C
    Sonntag

    15°C - 24°C
    Montag

    16°C - 27°C
    Dienstag

    17°C - 27°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    Rhein-Zeitung bei Facebook
    Rhein-Zeitung bei Twitter
    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!