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  • Cisco stellt wieder ein

    San Jose (dpa). Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco hat die Krise hinter sich gelassen. Im zweiten Geschäftsquartal (bis 23. Januar) endete die monatelange Talfahrt. Das Geschäft sei wesentlich besser gelaufen als erwartet, sagte Cisco-Chef John Chambers am Mittwoch im kalifornischen San Jose.

    Deshalb will er nun neue Leute einstellen. Cisco verdiente mit 1,9 Milliarden Dollar fast ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar. Neben dem asiatischen war es überraschenderweise der nordamerikanische Markt, der kräftig anzog. Europa dagegen war weiter schwach.

    Die Zahlen seien ein eindeutiges Signal dafür, dass die wirtschaftliche Erholung voranschreite, sagte Chambers. Er stockte seine Mannschaft deshalb in den vergangenen drei Monaten um rund 2100 auf knapp 65 900 Beschäftigte auf. In den kommenden Quartalen sollen 2000 bis 3000 weitere Mitarbeiter hinzukommen.

    Cisco stellt Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switches. Cisco-Technik steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und im weltumspannenden Internet. Das Geschäft des Konzerns spiegelt damit die Investitionsbereitschaft in verschiedensten Branchen wider.

    In der Krise hatten die Unternehmen ihre IT-Ausgaben drastisch zurückgefahren, jetzt haben sie Nachholbedarf und müssen investieren. Das hatten bereits die Zahlen einer ganzen Reihe von IT-Konzernen gezeigt. Zusätzliches Geschäft verspricht sich Cisco durch den immer weiter fortschreitenden Ausbau der Netze, etwa für Videokonferenzen oder Film-Downloads.

    Cisco hatte sein Geschäft im vergangenen Jahr durch mehrere Zukäufe ausgebaut. Besonderes Gewicht hatten die Übernahmen der beiden Wettbewerber Starent Networks für 2,9 Milliarden Dollar und Tandberg für umgerechnet 2,6 Milliarden Dollar. Starent Networks spezialisiert sich auf Internetprotokoll-Lösungen für Mobilfunknetze, die norwegische Tandberg auf Videokonferenzen. Beides sind Wachstumsmärkte.

    Cisco-Chef Chambers rechnet damit, dass der Umsatz im laufenden Quartal die Marke von zehn Milliarden Dollar durchbricht. Er macht seine Erwartung vor allem am guten Auftragseingang im wichtigen Heimatmarkt fest. Neben den Geräten verdient der Konzern auch am Service.

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