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    Gebirgsfotografie: Aus Gegenlicht das Beste machen

    Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Packt man die Kamera nicht gerade zur Mittagszeit aus, sind Gebirgswanderungen prädestiniert für spektakuläre Aufnahmen. Einen großen Gefallen tun sich Fotografen, wenn sie ihr Zubehör sorgfältig auswählen. In dünner Luft zählt jedes Gramm.

    Fotografie mit Gegenlicht
    Wanderer können beim Fotografieren von der Stimmung profitieren, die Berge im Gegenlicht erzeugen.
    Foto: Franziska Koark - DPA

    Gegenlicht genießt in Fotografenkreisen nicht gerade den besten Ruf. Doch wer als Wanderer im Gebirge unterwegs ist, kann für seine Bilder von der besonderen Stimmung profitieren, die Berge im Gegenlicht erzeugen. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. So wirke etwa ein Gebirgspanorama, bei dem die Sonne in ein Ecke des Bildes gerückt wird, überaus dramatisch.

    Grundsätzlich sollten wandernde Hobbyfotografen ihre Route aber so planen, dass sie ihre Wunschmotive nicht gerade mittags mit hochstehender Sonne fotografieren müssen, empfehlen die Experten. Denn Landschaften wirkten immer besser, wenn die Sonne flacher steht. Und das ist morgens oder nachmittags der Fall. Unter Umständen könne es schon genügen, einen Rundweg andersherum zu gehen.

    Um Gewicht zu sparen, sollten Wanderer auch bei einer großen persönlichen Ausrüstung nur das Nötigste einpacken. Im Zweifelsfall entscheidet man sich als Besitzer einer Spiegelreflex- oder Systemkamera beispielsweise nur für ein Zoomobjektiv, statt das Zoom und zusätzliche Festbrennweiten einzupacken, so der Verband. Und wer seinen Akku vor der Tour lädt und sorgfältig überprüft, könne sich unter Umständen auch das Gewicht von Ersatzakkus sparen.

    Nicht verzichten sollte man aber auf die ohnehin eher leichten Filter. Ein Polarisationsfilter etwa helfe, Farben besser darzustellen und den möglichen Einfluss von Dunst auf das Bild etwas zu reduzieren. Im Hochgebirge ist auch ein UV-Filter sinnvoll: Er verhindert, dass ultraviolettes Licht zu Unschärfen oder Blaustichen führt. Eher optional ist ein sogenannter Grauverlaufsfilter, der den Helligkeitsunterschied zwischen Boden und Himmel reduzieren kann. Und ein Neutralgraufilter ermöglicht es, länger zu belichten, was etwa beim Fotografieren von Wildwasser hilfreich sein kann.

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