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    MadridSchwiegersohn des Königs bedauert Skandal

    Iñaki Urdangarín (43), Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos, hat den Skandal um seine umstrittenen Geschäfte bedauert. Das Königshaus habe nichts mit seinen privaten Aktivitäten zu tun, betonte der Ehemann der Königstochter Cristina.

    Iñaki Urdangarín
    Iñaki Urdangarín steht im Verdacht, Geld veruntreut zu haben.
    Foto: Srdjan Suki - DPA

    Er bedauere, dass die Medienberichte über seine Geschäfte dem Ansehen der königlichen Familie einen «schweren Schaden» zugefügt hätten.

    In einer Erklärung, die Urdangarín in der Nacht zum Sonntag an seinem Wohnsitz in Washington telefonisch der staatlichen spanischen Nachrichtenagentur EFE verlas, ging er nicht näher auf die Vorwürfe ein, die gegen ihn erhoben werden. Er erklärte auch nicht, wie dies in Teilen der Presse erwartet worden war, seinen einstweiligen Verzicht auf die offizielle Zugehörigkeit zur königlichen Familie.

    Der Herzog von Palma de Mallorca steht im Verdacht, als Präsident der gemeinnützigen Stiftung Instituto Nóos zusammen mit einem Partner Millionensummen von den Regionalregierungen auf den Balearen und in Valencia kassiert und einen Teil davon veruntreut zu haben. Nach den Ermittlungen der spanischen Justiz soll die Stiftung Kongresse zu völlig überhöhten Preisen veranstaltet und fiktive Rechnungen für erfundene Dienstleistungen ausgestellt haben. Einen Teil der Einnahmen soll Urdangarín in eigene Firmen geschleust haben.

    Die Erklärung brachte Urdangarín neue Kritik ein. Die Zeitung «El Mundo» betonte, der frühere Profi-Handballer mache die Presse dafür verantwortlich, dass das Image des Königshauses angekratzt sei. «Der Skandal wurde aber nicht von den Medien ausgelöst, sondern von Urdangarín selbst», betonte das rechtsliberale Blatt am Sonntag in seinem Leitartikel. Das Königshaus nahm zu der Erklärung des Ehemanns der Infantin nicht Stellung.

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