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    MünchenKomödie «Toni Erdmann» eröffnet Filmfest München

    Film ab: In München ist das 34. Filmfest eröffnet worden. Den Auftakt machte die Tragikkomödie «Toni Erdmann» von Maren Ade. Sandra Hüller und Peter Simonischek spielen darin Tochter und Vater, die eine komplizierte Beziehung zueinander haben.

    Filmfest München
    Peter Simonischek, die Regisseurin Maren Ade und die Schauspielerin Sandra Hüller in München.
    Foto: Tobias Hase - dpa

    Nach der Vorführung gab es einen Empfang im Nobelhotel. Allerdings mussten die Gäste zuvor einiges einstecken, schließlich teilte der Kabarettist Harry G als Moderator kräftig aus. Warum überhaupt dieses Festival? «Der einzige Sinn von dem Festl ist sehen und gesehen werden, mehr nicht», resümierte er.

    Carin Christina Tietze
    Die Schauspielerin Carin Christina Tietze kommt zur Eröffnung des Filmfest München zur Filmvorführung von «Toni Erdmann».
    Foto: Tobias Hase - dpa

    Unter den Gästen war Oscar-Preisträgerin Ellen Burstyn, bekannt aus Filmen wie «Alice lebt hier nicht mehr» und «Der Exorzist». Das Filmfest ehrt die 83-Jährige am Montag mit dem CineMerit-Award für ihr Lebenswerk.

    Oliver Stokowski
    Der Schauspieler Oliver Stokowski während der Eröffnung des Filmfests in der bayerischen Landeshauptstadt. 
    Foto: Tobias Hase - dpa

    Der bei den Filmfestspielen in Cannes hochgelobte Streifen «Toni Erdmann» ist der Auftakt für ein vielfältiges Programm. Bis zum 2. Juli laufen mehr als 200 Filme aus aller Welt, Komödien und Dramen ebenso wie Dokumentarfilme, Fernsehfilme, Krimis und Serien. Parallel dazu läuft das Kinderfilmfest, das am Freitag mit dem deutsch-rumänischen Abenteuerstreifen «Nellys Abenteuer» startet.

    Eröffnung
    Der Opernintendant Sir Peter Jonas und die Leiterin des Filmfestes, Diana Iljine, zu Beginn der Eröffnungsfeier.
    Foto: Tobias Hase - dpa

    Bayerns Medienministerin Ilse Aigner (CSU) äußerte Vorfreude: Das wichtigste sei bei Kino und Fernsehen die Leidenschaft. «Wer nicht für seine Geschichten brennt, sollte keine Filme machen», sagte sie. Das Filmfest sieht sich als Publikumsfestival, das den Zuschauern die Begegnung mit Filmemachern und Schauspielern ermöglichen will, die ihre Filme persönlich vorstellen. Außerdem werden zahlreiche Preise verliehen, darunter der Förderpreis Neues Deutsches Kino oder der Friedenspreis des Deutschen Films.

    Regisseur Klaus Lemke
    Der Regisseur Klaus Lemke kommt zur Eröffnung des Filmfest München.
    Foto: Tobias Hase - dpa

    Filmfest München

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