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    Schöne Alternativen für Wintersportler in Europa

    Es muss nicht immer Oberbayern, Tirol oder das Wallis sein: Auch außerhalb der Alpen finden Wintersportler in Europa jede Menge schöne Skigebiete - von Norwegen über die Slowakei bis Serbien.

    Skigebiet Zakopane
    Wintersportzentrum Polens: Bekannt ist Zakopane auch für das jährliche Weltcup-Skispringen.
    Foto: PKL Kasprowy Wierch - dpa

    Passau (dpa/tmn). Österreich, Italien und die Schweiz sind beliebte Urlaubsziele für Wintersportler. Doch auch außerhalb der Alpenregion gibt es Skipisten und Langlaufparadiese zu entdecken.

    Norwegisches Skigebiet Trysil
    Über den Wolken: 31 Lifte gibt es im norwegischen Skigebiet Trysil.
    Foto: Casper Tybjerg/Visitnorway.com - dpa

    Ob für Familien, Amateure oder Profis - viele weitere Länder in Europa bieten das ideale Wintersporterlebnis. Eine Übersicht:

    Ältestes Skigebiet Bulgariens
    Borowez ist das älteste Skigebiet Bulgariens.
    Foto: Florian Sanktjohanser - dpa

    Slowakei

    Skigebiet in Andorra
    Größtes Skigebiet der Pyrenäen: Über 200 Pistenkilometer gibt es in Andorra.
    Foto: Manuel Meyer - dpa

    Die Niedere und Hohe Tatra locken mit Gipfeln von mehr als 2000 Metern Höhe die Wintersportler an. Beliebt ist zum Beispiel das Skigebiet Jasné Nízke Tatry-Chopok mit 30 Liftanlagen und gut 40 Pistenkilometern. Der Ort ist bei Familien beliebt, aber auch ein Ziel für Freerider. Vom höchsten Gipfel hat man eine 360-Grad-Aussicht auf die umliegenden Berge. Kleinere Skigebiete sind Vrátna, Kubínska Hola oder Ruzomberok.

    Skigebiet Sierra Nevada
    Nur eine Stunde vom Mittelmeer entfernt können sich Wintersportler in der spanischen Sierra Nevada austoben.
    Foto: Manuel Meyer - dpa

    Norwegen

    Lift im Skigebiet Kopaonik
    Die Lifte im serbischen Skigebiet Kopaonik erschließen rund 55 Pistenkilometer.
    Foto: Nationale Tourismus Organisation Serbiens (NTOS) - dpa

    Um Schneesicherheit müssen sich Wintersportler hier keine Sorgen machen - eher um kurze Tage und kalte Temperaturen. Das größte und abwechslungsreichste Skigebiet ist Trysil. Von Ende November bis April herrscht dort auf 67 Pisten und in 31 Liften Hochbetrieb. Familienfreundlich: Laut dem Reiseveranstalter Ski und mehr fahren Kinder bis sieben Jahre kostenlos. Als gutes Familienskigebiet gilt auch Hemsedal. Traditionsreich ist der Ort Geilo. Und in Lillehammer kommt seit den Winterspielen 1994 Olympia-Feeling auf.

    Skigebiet Jasné Nízke Tatry
    Das slowakische Skigebiet Jasné Nízke Tatry ist vor allem bei Familien beliebt.
    Foto: Slowakische Zentrale für Tourismus - dpa

    Andorra

    Skigebiet Spindlermühle
    Günstige Alternative zu den Alpen: Spindlermühle liegt im höchsten tschechischen Gebirge, dem Riesengebirge.
    Foto: Skiareál Spindleruv Mlyn - dpa

    Kaum ein Skifahrer denkt an einen Winterurlaub in Andorra. Das kleine Land zwischen Spanien und Frankreich kann jedoch mit dem größten Skigebiet der Pyrenäen glänzen. Auf mehr als 200 Pistenkilometern erstreckt sich das Grandvalira. Für Alpen-Kenner ist das Gebiet eine gute Alternative. «Es liegt hoch, ist groß und hat lange Strecken zu bieten», sagt Felix Wende vom Ski-Portal «snowplaza.net». Auch für Freestyler ist Grandvalira interessant: Der dortige Snowpark «El Tarter» veranstaltet Events und Wettkämpfe und hat eine eigene Freestyle Academy. Dort können Freestyler in sicherer Umgebung an ihren Tricks feilen.

    Spanien

    Auf Skiern eine Aussicht bis Afrika genießen - das ist in der Sierra Nevada in Andalusien möglich. Das Skigebiet - das südlichste in Europa - liegt nur rund eine Autostunde vom Mittelmeer entfernt. Vor allem der mehr als 3300 Meter hohe Veleta-Gipfel ist einen Besuch wert. Von dort aus reicht der Blick über das Meer bis zur marokkanischen Küste. Das Portal «Skigebiete-test.de» empfiehlt die Abfahrt auf der Piste El Águila. Mit gut sechs Kilometern ist sie die längste im Skigebiet.

    Polen

    Besonders beliebt bei Profis sind die Abfahrten im Gebiet Kasprowy Wierch mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometern. Interessant ist auch das Resort Bialka Tatrzanska, rund 20 Kilometer von Zakopane entfernt. Direkt am Fuß des Berges gibt es eine Therme

    Bekannt ist Zakopane vor allem als Austragungsort eines jährlichen Skisprung-Weltcups. Die Region besteht aus mehreren Skigebieten. Besonders beliebt bei Profis sind die Abfahrten im Gebiet Kasprowy Wierch mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometern. Interessant ist auch das Resort Bialka Tatrzanska, rund 20 Kilometer von Zakopane entfernt. Direkt am Fuß des Berges gibt es eine Therme.

    Bulgarien

    Im Sommer ein beliebtes Ziel, bietet Bulgarien auch für Wintersportler einige Möglichkeiten. Der bekannteste Skiort im Südwesten des Landes ist Bansko. Das Skigebiet liegt im Pirin-Gebirge nahe der griechischen Grenze und reicht bis auf eine Höhe von knapp 2600 Metern. «Bei guter Sicht sind traumhafte Blicke bis hin zur Ägäis garantiert», sagt Florian Weis vom Portal «Skigebiete-test.de». Eine weitere Besonderheit: Vom Gipfel bis ins Tal nach Bansko überwindet man einen Höhenunterschied von fast 1700 Metern. Das älteste Skigebiet Bulgariens ist Borowez im Rila-Gebirge.

    Tschechien

    Familien mit Kindern fühlen sich in Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) wohl. Das Skigebiet liegt im höchsten Gebirge Tschechiens, dem Riesengebirge. Mehr als ein Dutzend Liftanlagen erschließt die 25 Pistenkilometer. «Immer noch gilt ein Skiurlaub bei unseren Nachbarn als sehr günstig, auch wenn hier die Preise in den vergangenen Jahren deutlich angezogen haben», sagt Florian Weis von «Skigebiete-test.de». Familien mit Kindern schätzen vor allem das große Angebot mit mehrere Snowparks, die auch für Freestyler interessant sind. Eine Alternative zu Spindlermühle kann laut dem Tschechischen Fremdenverkehrsamt Kinovec im Erzgebirge sein. Dort gibt es eine enge Kooperation mit dem sächsischen Teil des Erzgebirges, zum Beispiel einen Skibus zum Fichtelberg.

    Serbien

    Im Dinarischen Gebirge befindet sich das größte Skigebiet des Balkans. In Kopaonik liegen 23 Liftanlagen auf bis zu 2000 Metern Höhe, die 55 Pistenkilometer erschließen. In den vergangenen Jahren wurde viel in die Infrastruktur investiert, mehrere Sesselbahnen wurden gebaut. Die Preise sorgen für Freude bei Wintersportlern: Eine Tageskarte in der Hauptsaision für Erwachsene kostet umgerechnet nicht einmal 30 Euro.

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