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    KölnTrends: Ohne Internetanbindung geht gar nichts mehr

    In welche Richtung steuert die Computerspielebranche? Auf der Gamescom in Köln geben die Hersteller einen Ausblick.

    Online? Dann einfach weiter spielen!
    Computer, Konsole, Tablet oder Smartphone? Hauptsache online! Beim "cross-platform-gaming" spielt das Endgerät kaum noch eine Rolle.
    Foto: DPA

    Virtuell trifft real: Das Zauberwort lautet „Augmented Reality“: Dank Kamera und Bewegungssteuerung werden reale und virtuelle Welt miteinander verknüpft. Ein aktuelles Beispiel liefert Sony mit dem Wonderbook, einem Buch, das über die Playstation mit interaktiven Inhalten erweitert wird.

    Zappeln im Wohnzimmer: 2011 waren tanzende und hüpfende Spieler der Hingucker der Games-com. Der ganz große Hype um Bewegungssteuerungen ist zwar abgeklungen, doch weiterhin kommen viele Titel für Wohnzimmersportler heraus. Und vor allem Microsoft dürfte nach dem Erfolg seines Kinect-Systems auch in der nächsten Xbox-Generation, die vermutlich im kommenden Jahr herauskommt, auf Spielsteuerung per Körperbewegung setzen.

    Jederzeit online: Kaum ein Spiel verzichtet noch auf eine Internetanbindung. Das gilt längst nicht nur für klassische Onlinetitel von „Farmville“ bis „World of Warcraft“, sondern prinzipiell für alle Spiele. Hersteller wie Electronic Arts und Ubisoft haben eigene Onlineplattformen entwickelt, die auch eine Vernetzung ermöglichen.

    Ein Spiel auf mehreren Geräten: Zu Hause wird die virtuelle Farm oder Stadt auf dem PC gepflegt, unterwegs auf dem Smartphone oder der mobilen Konsole – das ist die Grundidee des „cross-platform gaming“. Nutzer sollen ihr Spiel also dank permanenter Internetverbindung jederzeit auf verschiedenen Plattformen weiterführen können.

    Mit Gratis-Spielen Geld verdienen: Firmen wie Zynga und Bigpoint haben vorgemacht, dass sich mit Gratisspielen Geld verdienen lässt – etwa über den Verkauf virtueller Gegenstände. Nun experimentieren auch die Großen der Branche, die bislang vom Verkauf ihrer Spiele lebten, mit diesem Geschäftsmodell. Auf der Gamescom will beispielsweise Ubisoft zwei Titel ankündigen, die auf das neue sogenannte „Free to play“-Modell setzen.

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