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    OffenbachHoch «Wolfgang» bringt erste Hitzewelle

    Hoch «Wolfgang» hat Deutschland die erste Hitzewelle des Jahres gebracht und die Temperaturen auf die höchsten Werte des Jahres getrieben. Schon am Mittag zeigte das Thermometer vielerorts 30 Grad.

    Am kühlen Brunnen
    Eine junge Frau entspannt sich am schattigen Rand des Brunnens auf dem Marburger Friedrichsplatz.
    Foto: Uwe Zucchi - dpa

    Für den späten Nachmittag wurden Werte von mehr als 35 Grad erwartet. Und am Freitag könnte es sogar noch heißer werden, wie Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte.

    Abkühlung
    Es ist heiß: Ein junger Mann kühlt sich bei Temperaturen um 36 Grad Celsius in einem Brunnen im Lustgarten in Berlin ab.
    Foto: Wolfgang Kumm - dpa

    Dann verlagere sich die heiße Luft aus Nordafrika in den Osten Deutschlands, wo 36, vielleicht sogar 37 Grad zu erwarten seien. Vom Rekord ist das aber noch etwas entfernt: 40,3 Grad meldete im vergangenen Sommer das bayerische Kitzingen, so heiß war es in Deutschland noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881.

    Sommer in München
    So macht man's in München: Abkühlung am Eusbach im Englischen Garten.
    Foto: Sven Hoppe - dpa

    Im Westen ziehen am Freitag schon Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen auf. Gleich drei Tiefs - «Lea», Neele» und «Marine» - haben Kurs auf Mitteleuropa genommen. Die drei werden am Freitag über den Britischen Inseln, der Nordsee und Deutschland erwartet. Sie vertreiben «Wolfgang» immer weiter nach Osten. Die Gewitter werden sich am Freitag nach Berechnungen der Meteorologen bis auf eine Linie Vorpommern - Hessen - Baden-Württemberg nach Osten vorarbeiten.

    Hitze beim Southside-Festival
    Zwei Festivalbesucher haben sich einen Tag vor Beginn des Southside-Festivals in Neuhausen ob Eck unter Schatten spendende Bäume zurückgezogen.
    Foto: Felix Kästle - dpa

    «Am Samstag erreichen die teils heftigen Schauer und Gewitter den Osten, wo noch Reste der heißen Luft liegen», sagte Trippler. Im Westen schaut dann schon wieder die Sonne heraus bei nur noch 21 bis 26 Grad.

    Landeanflug
    Landeanflug: Vor dem wolkenlos blauen Himmel in Frankfurt am Main fliegt ein Turmspringer dem Wasser des Stadionbades entgegen.
    Foto: Boris Roessler - dpa

    Für heute gelten Warnungen des DWD vor starker Wärme- und UV-Belastung. Nur die Küsten sind ausgenommen. «Schutzmaßnahmen sind unbedingt erforderlich», heißt es im Warntext. An einigen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern wurde hitzefrei gegeben.

    Pinguin-Dusche
    Aus ihrer Sicht ist das ein ziemliches Mistwetter: Zwei Humboldt-Pinguine stehen im Weltvogelpark in Walsrode unter einer Dusche.
    Foto: Holger Hollemann - dpa

    Mit der steigenden Feuchtigkeit in der Luft wird es immer schwüler. Die gefühlte Temperatur ist dann um einige Grade höher als die gemessene. Für den Körper werde es schwerer zu schwitzen, sagte Trippler. «Durch die eingeschränkte Verdunstung an der Körperoberfläche und die dadurch fehlende Kühlung kann es in Extremfällen sogar zu einem Hitzschlag kommen.»

    Sonne satt
    Es wird heiß: Der Deutsche Wetterdienst kündigt heißte Temperaturen an. Am heißesten wird es in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Hier werden bis zu 35 Grad erwartet.
    Foto: Arno Burgi/dpa

    DWD-Warnkarte

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