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    Diese „Liebe“ entbrannte erst auf den zweiten Blick

    Christian Kunz, RedakteurDie schönste Liebe, sagt man, ist die auf den zweiten Blick. Stimmt das, dann bin ich gerade richtig verknallt in mein iPad. Als ich das kleine schwarze Ding das erste Mal in Händen hielt, war ich zunächst ratlos. Meine ganze Zuneigung gehörte meinem stets zuverlässigen Laptop.

    Christian Kunz, Redakteur

    Die schönste Liebe, sagt man, ist die auf den zweiten Blick. Stimmt das, dann bin ich gerade richtig verknallt in mein iPad. Als ich das kleine schwarze Ding das erste Mal in Händen hielt, war ich zunächst ratlos. Meine ganze Zuneigung gehörte meinem stets zuverlässigen Laptop. Also schmorte das ordentlich verpackte iPad-Geschenk mehrere Wochen lang auf meinem Schreibtisch. Ein Smartphone nenne ich nicht mein Eigen, weil ich diese ständige Verfügbarkeit ablehne. Diese neumodische Apple-iPhone-iPad-Manie war mir immer zutiefst suspekt. Ich bin ein pragmatischer User und nutze den Rechner nicht als Statussymbol. Mittlerweile habe ich das Päckchen auf meinem Schreibtisch ausgepackt – und muss sagen: Ich bin fasziniert, verknallt eben. Es gibt fast keinen Ort in meiner Wohnung, an dem ich meinem iPad noch nicht tief in die Augen geschaut hätte. Die Rhein-Zeitung lese ich jetzt nur noch auf dem gestochen scharfen Flachbildschirm. Selbst den „Tatort“ schaue ich oft lieber auf der Apple-Mattscheibe. Meinen Lieblingsradiosender NDR Info höre ich mit der App Radio.de.

    Aber: Das iPad ist für mich trotz aller Vorzüge nur eine Ergänzung meiner sonstigen Computerwelt. Irgendwie ist es nicht mehr als ein Spielzeug. Außerdem mag ich Apples teilweise Unverträglichkeit mit der übrigen PC-Welt nicht. Und ich fühle mich auch bei der Hardware abgeschnitten. Warum soll ich meine Musik in eine kostenpflichtige Cloud einspielen, wenn ich sie doch in Teilen auf meinem Laptop habe? Und warum gibt es keine externe Festplatte für das Ding?

    Ein Wort zur RZ-App: großartig, dass auch unsere Zeitung auf diesem Markt mitspielt. Doch finde ich die Bedienung noch verbesserungsfähig. Manchmal wird in der App beim unvorsichtigen Wischen ein Artikel geöffnet. Bei anderen Apps wie der vom „Spiegel“ erscheint mir das flüssiger gelöst.

     

    Doppelseite: RZ-Mitarbeiter erleben das iPadSchnell noch die 148 000 Mails checkeniPad ist für alle in der Familie daDas iPad taugt durchaus als ArbeitsmittelMit dem Lesegerät im Bettweitere Links
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