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    Deutschland für ein Jahr an der Spitze der G20

    Deutschland übernimmt erstmals die Führung der Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe. Kurz vor der Bundestagswahl ist der Gipfel. Aber sind diese Mega-Treffen angesichts nationaler Tendenzen wie jetzt mit Trump nicht passé? Angela Merkel könnte auch scheitern.

    Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft
    Feierlicher Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 in Berlin.
    Foto: Bernd von Jutrczenka - dpa

    Berlin (dpa). Deutschland übernimmt heute den Vorsitz in der G20, der Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer. Höhepunkt der Präsidentschaft wird ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Hamburg am 7. und 8. Juli sein.

    Der künftige US-Präsident Donald Trump wird ebenso dabei sein wie sein russischer Counterpart Wladimir Putin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Entwicklung Afrikas und die Gesundheit zu Schwerpunktthemen machen.

    Die Gruppe der 20 wurde 1999 in Berlin als Reaktion auf die Finanzkrise in Asien gegründet - aber zunächst nur als Forum der Finanzminister. Das erste Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs fand 2008 statt. Merkel war bei allen Gipfeln dabei.

    Die Gruppe repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 80 Prozent des Handels. Ihr gehören die Europäische Union und folgende 19 Länder an: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA.

    Merkels Podcast zur deutschen G20-Präsidentschaft

    Merkels Regierungserklärung am 23. November

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