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    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge arbeitet fehlerhaft

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge überprüft nach dem Auffliegen des als Flüchtling getarnten Bundeswehrsoldaten 2000 bereits abgeschlossene Asylverfahren. Etwa 15 Prozent fehlerhaft.

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
    Das BAMF überprüft nach dem Auffliegen des als Flüchtling getarnten Bundeswehrsoldaten 2000 bereits abgeschlossene Asylverfahren.
    Foto: Daniel Karmann - dpa

    Berlin (dpa). In der Affäre um den unter Terrorverdacht stehenden rechtsextremen Oberleutnant Franco A. hat die angeordnete Überprüfung von Asylverfahren Medienberichten zufolge Bearbeitungsfehler ergeben.

    Wie die Zeitungen „Bild“ und „B.Z.“ ohne nähere Angaben von Quellen berichteten, fielen nach der Hälfte der geplanten 2000 Überprüfungen in zehn bis 15 Prozent der Fälle Fehler auf.

    Das Bundesamt hatte dem rechtsextremen Oberleutnant nach seiner Anhörung im November 2016 einen sogenannten subsidiären, also eingeschränkten Flüchtlingsschutz, gewährt. Es räumte eine Fehlentscheidung ein.

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