40.000
  • Startseite
  • » Nachrichten
  • » Deutschland & Welt
  • » Altmaier setzt auf SPD und Grüne bei Endlagersuche
  • Aus unserem Archiv

    KreuthAltmaier setzt auf SPD und Grüne bei Endlagersuche

    Mit einem Nein zu deutschen Atommüllexporten ins Ausland versucht Umweltminister Peter Altmaier, SPD und Grüne am Verhandlungstisch zu einem Endlager in der Bundesrepublik zu halten.

    Winterklausur der CSU-Landesgruppe
    Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hasselfeldt und der Bundesminister für Umwelt Altmaier (CDU), in Wildbad Kreuth.
    Foto: Frank Leonhardt - DPA

    «Es gibt einen Konsens in Deutschland seit vielen Jahren, dass hochradioaktiver Müll in Deutschland auch in Deutschland gelagert wird. Zu diesem Kompromiss steht ausdrücklich auch der Bundesumweltminister», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im oberbayerischen Wildbad Kreuth, wo er als Gast an einer Klausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag teilnahm. Die gesamte Bundesregierung habe diese Haltung. «Alles andere ist blühender Unsinn.»

    Allerdings will die Regierung über eine Änderung des Atomgesetzes grundsätzlich Atommüllexporte in EU-Staaten oder Drittländer wie Russland zulassen. Sie begründet dies mit einer EU-Richtlinie. SPD und Grüne drohen deshalb mit dem Ende der Gespräche zur Endlagersuche. Altmaier sagte, es gebe eine klare Vereinbarung mit den beiden Parteien, nach der Landtagswahl in Niedersachsen (20. Januar) die entscheidenden Endlagergespräche zu führen. Zu möglichen Exporten von schwachradioaktiven Abfälle äußerte sich Altmaier nicht.

    Deutschland & Welt
    Meistgelesene Artikel
    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    Das Wetter in der Region
    Donnerstag

    19°C - 28°C
    Freitag

    12°C - 24°C
    Samstag

    12°C - 20°C
    Sonntag

    12°C - 20°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    UMFRAGE
    Mehrwegsystem als Zukunftsmodell: Würden Sie dafür draufzahlen?

    Wer ein Getränk bei Rhein in Flammen kaufen wollte, musste den Koblenz-Becher oder das Koblenz-Glas dazukaufen. Hintergrund ist ein neues Mehrwegsystem der Koblenz-Touristik. Für zwei Getränke wurden da zum Teil 14 Euro fällig. Würden Sie der Umwelt zuliebe draufzahlen?

    UMFRAGE
    Vergiftete Eier – Was kommt jetzt auf den Tisch?

    Der Skandal um die mit Fipronil vergifteten Eier ist in aller Munde. Hat das Einfluss auf Ihren Speiseplan?

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!