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Steuerzahlerbund: SPD-Steuerpläne belasten nicht nur Reiche

Berlin (dpa) - Die Steuererhöhungspläne der SPD treffen nach einem Medienbericht nicht nur Reiche, sondern auch Alleinerziehende, Familien und Sparer.

Alleinerziehend
Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler werden viele Alleinerziehende durch die Steuererhöhungspläne der SPD zusätzlich belastet. Foto: Patrick Pleul
DPA

Schon Ledige mit einem Einkommen von mehr als 64 000 Euro seien betroffen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler. Familien würden durch die Kürzung des Kinderfreibetrages belastet. Ein Ehepaar mit zwei Kindern müsse bei 70 000 Euro zu versteuernden Einkommen 100 Euro im Jahr mehr zahlen, bei 90 000 Euro 780 Euro mehr. Alleinerziehende mit einem Kind und 50 000 Euro Einkommen hätten 560 Euro zusätzlich zu zahlen.

Die SPD hat in ihrem Wahlprogramm unter anderem eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent ab einem zu versteuernden Einkommen von 100 000 Euro angekündigt. Schon von 64 000 Euro an steigt der Steuersatz dann von bisher 42 Prozent schrittweise auf 49 Prozent an, wie die Zeitung schreibt. Die SPD plant zudem, die Abgeltungsteuer von 25 auf 32 Prozent zu erhöhen, den Kinderfreibetrag zu kürzen und eine Vermögensteuer einzuführen.

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