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  • Weltsicherheitsrat verspricht Haiti «schnelle Hilfe»

    New York (dpa). Der Weltsicherheitsrat hat den Menschen in Haitis Katastrophengebiet erneut «schnelle Hilfe» zugesagt. Der amtierende Ratspräsident Zhang Yesui (China) verlas am Montag vor der Presse in New York eine Erklärung:

    Darin sprechen die Ratsmitglieder der Regierung und der Bevölkerung in dem Karibikstaat tiefstes Mitgefühl für die erlittenen Verluste aus. Nach jüngsten Schätzungen könnte das Jahrhundertbeben in Haiti vor knapp einer Woche bis zu 200 000 Menschen in den Tod gerissen haben.

    Zu dem Vorschlag von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, zur Stabilisierung des Landes 3500 zusätzliche Blauhelm-Soldaten und UN-Polizisten zu entsenden, äußerte sich der Ratspräsident positiv. «Der Sicherheitsrat arbeitet hart an einer schnellen Antwort auf das Gesuch, die Truppenzahl zu erhöhen», erklärte er. Ban hatte den Sicherheitsrat zuvor über seine persönlichen Eindrücke von der Situation nach dem verheerenden Beben unterrichtet. Er war erst am Sonntagabend von einem eintägigen Besuch in Haiti zurückgekehrt.

    Dort warten Hunderttausende zunehmend verzweifelt auf Hilfe. Ban sprach in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince unter anderen mit Präsident René Préval über die Organisation der Hilfsmaßnahmen aus aller Welt. Er bat die schwer getroffene Bevölkerung um Geduld. Die Vereinten Nationen haben im Rahmen ihrer Stabilisierungsmission MINUSTAH zur Zeit 7000 Blauhelme, 2000 internationale Polizeikräfte und fast 3000 zivile Mitarbeiter in Haiti stationiert.

    Der Sicherheitsrat sprach den Opferfamilien offiziell sein tiefes Beileid aus. Unter den Toten sind auch der Leiter der Haiti-Mission, der tunesische Spitzendiplomat Hédi Annabi, und seine beiden engsten Mitarbeiter. Unter den Trümmern des UN-Hauptsitzes in der Hauptstadt werden am Sonntag noch rund 300 Mitarbeiter der Weltorganisation vermisst. Der Rat dankte ihnen in seiner Erklärung für ihren Einsatz im Dienst der Vereinten Nationen und würdigte sie mit den Worten: «Sie haben ihr Leben den höchsten Idealen der UN geopfert.»

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