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  • Von Clooney bis Gottschalk: Promis organisieren Hilfe

    Los Angeles/Hamburg (dpa) - Sie sind bekannt aus Film, Musik und Sport und gehen mit gutem Beispiel voran: Viele Prominente haben sich vor den Spendenkarren für die Erdbebenopfer in Haiti gespannt.

    In den USA und Deutschland gibt es in den kommenden Tagen TV-Galas für die Erdbebenopfer, in denen Stars wie George Clooney und Thomas Gottschalk zur Hilfe für den schwer getroffenen Karibikstaat aufrufen.

    Im deutschen Fernsehen sind bislang zwei Spendenaktionen geplant. Die ARD strahlt an diesem Sonntag ab 21.45 Uhr ein «Anne Will Extra» aus. Die Moderatorin wird in der 90-minütigen Sondersendung unter anderen mit Bundespräsident Horst Köhler und DRK-Präsident Rudolf Seiters über die Lage in Haiti sprechen. Reinhold Beckmann berichtet von der begleitenden Spendenaktion. An den Telefonen der Spendenhotline (01802 44 99 44) sitzen unter anderen Regisseur Detlev Buck, Schauspieler David Kross und Sternekoch Johann Lafer. Die Spenden gehen an das Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not.

    «Wir wollen helfen - Ein Herz für Kinder» heißt es dann am Dienstag (19. Januar) um 20.15 Uhr im ZDF. Es ist eine Sonderspendenshow des öffentlich-rechtlichen Senders und der «Bild»-Zeitung. Die Moderatoren Thomas Gottschalk und Steffen Seibert werden durch die Live-Show in Berlin führen und mit anderen Prominenten die Zuschauer zu Spenden aufrufen. Das Geld kommt dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, der Welthungerhilfe, dem Kinderhilfswerk Unicef und Bild hilft e.V. zugute. Die Spendenhotline ist unter Telefon 0137 36 36 36 zu erreichen.

    Am 22. Januar wird der zweistündige Spendenmarathon «Hope for Haiti» live auf zahlreichen US-Sendern, darunter MTV, ABC, CBS, NBC, CNN, FOX und HBO ausgestrahlt. Hollywoodstar George Clooney moderiert aus Los Angeles, Hip-Hop-Musiker Wyclef Jean aus New York und CNN-Starreporter Anderson Cooper aus Haiti, berichtete People.com. In der Benefiz-Show sollen Musiker auftreten, Schauspieler zu Wort kommen und Nachrichten aus dem Katastrophengebiet gezeigt werden. Der Erlös der Aktion geht unter anderem an das Rote Kreuz, UNICEF, Oxfam America und an Wyclef Jeans Hilfsorganisation «Yele Haiti».

    MTV-Chefin Judy McGrath sagte, Clooney habe sich spontan angeboten, die Aktion zu leiten. Der Schauspieler habe bereits ein Dutzend Prominente gewinnen können, er wollte bei der Golden-Globe-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles weitere Bekannte um Hilfe bitten. Wyclef Jean, der nach der Katastrophe sofort in sein Geburtsland Haiti gereist war, beschrieb im Interview mit dem Sender Fox News die Lage im zerstörten Port-au-Prince als «Apokalypse». «Wir brauchen eine Million Dollar pro Tag. In vier oder fünf Tagen wird das ganze Land in Chaos versinken», warnte der Musiker.

    Einzelne Prominente greifen nach der Naturkatastrophe tief in die Tasche: Die Organisation «Not on Our Watch», die von den Schauspielern Matt Damon, Don Cheadle, Brad Pitt und Clooney unterstützt wird, sagte eine Spende für die medizinische Versorgung der Opfer in Höhe von einer Million Dollar zu. Das brasilianische Supermodel Gisele Bündchen (29) wollte mit 1,5 Millionen Dollar aus der eigenen Tasche helfen. Angelina Jolie und Brad Pitt haben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen eine Million Dollar überwiesen.

    Auch der US-Sport zeigt Herz für Haiti: Allein 2,5 Millionen Dollar stellen die National Football League (NFL) und deren Spielervereinigung zur Verfügung. Die NBA und ihre Basketballer erklärten, dass sie eine Million US-Dollar spenden wollen. Der gebürtige Haitianer Samuel Dalembert von den Philadelphia 76ers überwies 100 000 Dollar und rief in einer Videobotschaft zu weiterer finanzieller Unterstützung auf. Ebenfalls eine Million Dollar kommt von der Major League Baseball. Die Eishockey-Liga NHL spendete 100 000 USA-Dollar.

    Kurz vor Beginn der Australian Open in Melbourne organisiert der Schweizer Tennisstar Roger Federer an diesem Sonntag ein Benefiz-Turnier. «Ich hatte die Idee, dass wir etwas nach dem tragischen Erdbeben machen könnten um zu helfen. Also habe ich mit einigen anderen Topspielern gesprochen», erklärte der Schweizer auf der Website der Australian Open. Neben Federer werden Novak Djokovic, Rafael Nadal, Andy Roddick, Kim Clijsters, Serena Williams und Sam Stosur aufschlagen. Das gesamte Eintrittsgeld soll gespendet werden.

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