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  • Medwedew ordnet verschärfte Sicherheit an

    Moskau (dpa). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat nach den blutigen Anschlägen in der Moskauer Metro mit mehr als 30 Toten verschärfte Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land angeordnet. Auf allen Transportstrecken und auf den Flughäfen der russischen Hauptstadt wurden die Einsatzkräfte am Montag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Zugleich kündigte der Präsident die Fortsetzung des harten Anti-Terror-Kurses an. «Wir werden unsere Operationen gegen die Terroristen ohne Kompromisse und bis zum Ende führen», sagte Medwedew nach Angaben der Agentur Interfax.

    Das russische Zivilschutzministerium sprach von 37 Toten und Dutzenden Verletzen. Medwedew hielt eine Schweigeminute ab, die vom Staatsfernsehen übertragen wurde. Nach Angaben der russischen Staatsanwaltschaft hatten sich am Morgen mitten im Berufsverkehr zwei Selbstmordattentäterinnen in die Luft gesprengt.    

    Der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, machte islamistische Untergrundkämpfer in der Konfliktregion Nordkaukasus für das Blutbad verantwortlich. Die Handschrift nordkaukasischer Rebellen sei klar erkennbar, sagte er. Es seien Leichenteile der mutmaßlichen Täterinnen gefunden worden.

    Medwedew forderte, die Wachsamkeit überall im Land zu erhöhen. Offenbar seien die bisherigen Vorkehrungen unzureichend gewesen, sagte der Kremlchef weiter. In der Vergangenheit hatte die russische Staatsführung Terroranschläge im Land immer wieder als Begründung für eine härtere Politik herangezogen.    

    Medwedew wies den FSB und die übrigen Sicherheitskräfte an, keine Destabilisierung im Land zuzulassen. Die jüngsten Terrorakte seien genauestens geplant gewesen, um die Situation im Land und in der Gesellschaft aus dem Lot zu bringen. Der Präsident hatte nach der Vielzahl von Terroranschlägen in Russland in letzter Zeit immer wieder eine rigorose Jagd auf die Banditen gefordert, wie die Extremisten im offiziellen Sprachgebrauch heißen.

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