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  • Hintergrund: Bei Mercedes begann Schumis Karriere

    Hamburg (dpa). Mercedes und Michael Schumacher: Es kommt wieder zusammen, was sich nie so ganz trennte. Zwischen dem schwäbischen Autobauer und dem Rekordweltmeister der Formel 1 besteht eine lange Verbindung.

    Obwohl sie getrennte Wege in der Königsklasse gingen, gar Rivalen auf der Rennbahn waren, sind die Kontakte nie abgerissen. Denn Mercedes-Benz öffnete Schumacher quasi die Tür in die Formel 1.

    1990: Mercedes arbeitet zusammen mit dem Schweizer Peter Sauber in der Sportwagen-WM. Sie verpflichten das damals 21 Jahre alte Talent aus Kerpen als Werksfahrer. Gemeinsam mit Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach und dem Österreicher Karl Wendlinger bildet Schumacher das Mercedes-Junior-Team. Rennleiter Jochen Neerpasch hatte das Trio wegen seiner Erfolge in der Formel 3 geholt.

    Unter Anleitung des routinierten ehemaligen Grand-Prix-Piloten Jochen Mass sammelten Schumacher und seine beiden jungen Kollegen Erfahrung in den mehr als 300 Stundenkilometer schnellen Prototypen. Schumacher schloss die Sportwagen-WM 1990 im Silberpfeil nach einem Sieg als Gesamtfünfter ab. Im folgenden Jahr fuhr der deutsche Formel-3-Meister zusätzlich noch Rennen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) für Mercedes.

    Die Schwaben finanzierten Schumacher angesichts seines Könnens einen Formel-1-Test in Silverstone. Auch dank ihrer Kontakte und einer Bürgschaft von angeblich 200 000 Mark erhielt der 22-Jährige im Sommer ein Cockpit beim Jordan-Team. Nach beeindruckenden Trainingsleistungen endete Schumachers Grand-Prix-Debüt am 25. August im belgischen Spa-Francorchamps nach nicht einmal einem Kilometer wegen eines Kupplungsschadens.

    Schumacher wechselte nach Belgien zu Benetton (heute Renault) und nach seinen beiden Titelgewinnen (1994 und 1995) von dort zum italienischen Rennstall Ferrari, für den er weitere fünfmal triumphierte. Mercedes versuchte nach seinem Einstieg in die Formel 1 zunächst mit dem langjährigen Partner Sauber und von 1995 an mit McLaren mehrfach vergeblich, seinen längst zum Superstar aufgestiegenen einstigen Junior ins eigene Team zu locken. Es soll dem Vernehmen nach vor allem am damaligen McLaren-Teamchef Ron Dennis gescheitert sein.

    Nun, nach der mehrheitlichen Übernahme von BrawnGP durch Mercedes, standen die Türen für «Schumi» wieder offen. Zumal er in Teamchef Ross Brawn auch noch auf einen alten Erfolgsgaranten aus siegreichen Ferrari-Zeiten wiedertrifft.

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