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  • Herz für Haiti: US-Topligen spenden, Federer hilft

    Hamburg (dpa). Roger Federer und seine Tennis-Kollegen nutzten den letzten freien Tag vor den Australian Open für ein Benefiz-Turnier und auch die amerikanischen Topligen zeigten ein Herz für Haiti.

    Die schrecklichen Bilder von der Erdbeben-Katastrophe auf der Karibik-Insel haben den internationalen Sport berührt. «Ich hatte die Idee, dass wir etwas tun sollten, den Menschen nach dem Erdbeben in Haiti zu helfen», sagte Federer nach einem Mixed-Wettbewerb in der Rod-Laver-Arena mit Rafael Nadal, Serena Williams, Kim Clijsters, Novak Djokovic, Samantha Stosur, Lleyton Hewitt und Andy Roddick.

    Der Hendrick-Rennstall aus der berühmten amerikanischen Motorsportserie NASCAR kündigte an, ein Flugzeug mit zwei Crews anmieten zu wollen, das Hilfsteams nach Port-au-Prince bringt und wieder zurückholt. Der ehemalige Basketball-Star Alonzo Mourning landete bereits in der haitianischen Hauptstadt. Der Präsident der Tiger Woods Foundation, Greg McLaughlin, erklärte, dass die Organisation des Golf-Superstars derzeit kläre, wie man helfen könne.

    Auch die Topligen des amerikanischen Sports reagierten prompt. Allein 2,5 Millionen Dollar stellt die National Football League und deren Spielervereinigung zur Verfügung. Die NBA und ihre Basketballer erklärten, dass sie eine Million US-Dollar spenden. Der gebürtige Haitianer Samuel Dalembert überwies 100 000 Dollar und rief in einer Videobotschaft zu weiteren Spenden auf. Dwyane Wade arbeitet mit Ex-Teamkollege Mourning an einem Projekt mit dem Titel: «Athletes Relief Fund Haiti» («Athleten Hilfsfonds Haiti»).

    Ebenfalls eine Million Dollar kommen von der Major League Baseball. «Es ist schwer vorstellbar für uns, wie katastrophal dieses Erdbeben für die Menschen auf Haiti ist, ein Land, das nicht weit entfernt ist von den USA», sagte MLB-Boss Allan H. Selig in einer Presseerklärung und drückte den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Es sei sein «unvorstellbares Natur-Desaster». Die Eishockey-Liga NHL spendete 100 000 US-Dollar. «Die Katastrophe auf Haiti erfordert umgehende Hilfe von der NHL-Familie», sagte NHL-Chef Gary Bettman.

    Für Federer war es nicht schwer, die namhaften Kollegen aus der Tennis-Familie zu überzeugen. «Wir sind alle froh, helfen zu können», meinte der Familien-Vater. 15 000 Zuschauer und Spender wie Maria Scharapowa, die 10 000 Dollar gab, brachten 200 000 Dollar zusammen.

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