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  • Gegnerporträt: Australien

    Kapstadt (dpa). Australien kehrte bei der WM 2006 in Deutschland nach langer Abstinenz auf die Bühne des Weltfußballs zurück. 32 Jahre zuvor hatten die «Socceroos» ebenfalls in Deutschland ihre WM-Premiere gefeiert und mit dem deutschen Team keine guten Erfahrungen gemacht.

    In der Vorrunde gab es 1974 in Hamburg ein 0:3 durch Tore von Wolfgang Overath, Gerd Müller und Bernd Cullmann. Australien schied in der Vorrunde aus. Deutschland holte seinen zweiten WM-Titel. Das zweite Duell mit der Mannschaft vom Fünften Kontinent gab es auch bei einem Turnier in Deutschland. Beim Confederations Cup 2005 musste sich Australien dem DFB-Team in Frankfurt mit 3:4 geschlagen geben.

    Nun kommt es am 13. Juni (20.30 Uhr) in Durban wieder zu einem Auftaktspiel bei einem Turnier. «Das ist keine einfache Gruppe. Das erste Spiel gegen Deutschland ist für uns entscheidend. Als Holländer weiß ich, wie Deutschland zu schlagen ist», sagte der niederländische Trainer Pim Verbeek, der unter seinem Landsmann Dick Advocaat Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach war. Schon Ende Mai werde man ins Trainingslager in der Nähe von Johannesburg reisen, um sich auf die Höhenlage einzustellen. «Wir wollen es ins Achtelfinale schaffen», sagte Verbeek.

    Australien, eigentlich geprägt von Rugby und Cricket, erlebt mit der zweiten WM-Qualifikation in Serie einen Fußball-Aufschwung. 2006 schaffte man mit dem Einzug ins Achtelfinale einen großen Erfolg. In Kaiserslautern gab es ein unglückliches 0:1 gegen den späteren Titelträger Italien. Um lange Reisen der hauptsächlich in Europa beschäftigen Stars in der Qualifikation zu vermeiden, trat Australien erstmals in der Asien-Qualifikation an. 2018 oder 2022 soll die WM ins eigene Land geholt werden. Gegen neun Konkurrenten treten die «Aussies» um das Gastgeberrecht an.

    Stars der Mannschaft sind Mittelfeldmann Tim Cahill und Stürmer Harry Kewell. Das aktuelle Team ist aber auch wegen seiner Defensivqualitäten zu beachten. Hier sind vor allem Abwehrspieler Lucas Neill und Torhüter Mark Schwarzer, früher beim 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga aktiv, die Stützen. Auf dem Weg nach Südafrika kassierte man nur vier Gegentreffer und blieb in sieben Spielen in Serie ohne Gegentor.

    Deutsche Bilanz: 2 Spiele: 2 Siege

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