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  • Extra: Wasserstraßen für Schiffe gesperrt

    Eberswalde (dpa). Im deutsch-polnischen Grenzraum sind die ersten Wasserstraßen für die Schifffahrt gesperrt worden. Das Treibeis auf der Oder hat sich an einer Stelle bei Widuchowa - nördlich von Schwedt (Brandenburg) - zusammengeschoben und zu einer ersten sogenannten Eisversetzung geführt.

    Ein Einsatz der deutschen Eisbrecher sei aber vorerst nicht nötig, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Eberswalde am Dienstag. «Es kann sein, dass das Eis von allein wegschwimmt.»

    Das Amt steht in engem Kontakt mit den polnischen Behörden, deren Eisbrecher in Stettin (Szczecin) liegen. Die deutsche Eisbrecherflotte wartet in Hohensaaten. Ein Eisbrecher machte den Weg auf dem Oder-Havel-Kanal Richtung Oranienburg frei, weil ein havariertes Schubschiff dorthin unterwegs ist. «Das ist der erste Einsatz eines Eisbrechers in diesem Winter», sagte der Sprecher. Die sieben Schiffe umfassende Flotte sollte noch am Dienstag in Rufbereitschaft versetzt werden. Im vergangenen Winter waren die Eisbrecher von Anfang Januar an im Einsatz.

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