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    Obama spricht Machtwort nach Flugzeug-Attentat

    Washington (dpa) - Nach dem vereitelten Flugzeug-Attentat spricht US- Präsident Barack Obama ein Machtwort: Er wirft den eigenen Sicherheitsbehörden verheerende Fehler vor: Es seien eindeutige Warnungen übersehen worden und der Attentäter hätte kein US-Flugzeug betreten dürfen, sagte der Präsident in einer Botschaft von seinem Urlaubsort in Hawaii. Obama sprach von «potenziell katastrophalen» Mängeln im Sicherheitssystem. Der Vater des Nigerianers, der das Passagierflugzeug in die Luft sprengen wollte, hat laut CNN vor dem gescheiterten Anschlag auch mit dem CIA über seinen Sohn gesprochen.

    De Maizière offen für Körperscanner an Flughäfen

    München (dpa) - Nach dem vereitelten Anschlag auf ein US-Flugzeug hat sich auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière offen gezeigt, an deutschen Flughäfen Körperscanner zuzulassen. In der «Süddeutschen Zeitung» nannte er aber drei Bedingungen für den Einsatz derartiger Geräte. Sie müssten leistungsfähig und gesundheitlich unbedenklich sein. Außerdem müssten die Persönlichkeitsrechte voll gewahrt werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar ist gegen eine ausufernde Erfassung von Passagierdaten.

    Modelltest: Elektronische Fußfessel für 75 Gefangene

    Stuttgart (dpa) - Ein bundesweit einmaliges Modellprojekt «elektronische Fußfessel» soll im kommenden Jahr mit 75 Gefangenen in Baden-Württemberg starten. Am Versuch beteiligen sich voraussichtlich ab Mitte 2010 Häftlinge aus den Justizvollzugsanstalten Freiburg, Mannheim, Rottenburg und Ulm. Das sagte Justizminister Ulrich Goll auf Anfrage der dpa in Stuttgart. Das Land will unter anderem 25 Freigänger einbeziehen und 25 Häftlinge, die wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

    Experte sieht lückenhafte Aufarbeitung der Nazi-Zeit

    Ludwigsburg (dpa) - Deutschland hat mit der Suche nach flüchtigen Nazi-Tätern nach Ansicht von Experten zu spät begonnen. Unumstritten sei, dass objektiv nicht alles getan wurde, um die Nazi-Zeit juristisch aufzuarbeiten, sagte der Chef der weltweit einzigartigen NS- Fahndungsstelle, Kurt Schrimm, der dpa in Ludwigsburg. Die Aufklärung sei lückenhaft gewesen. Schrimm reagierte damit auf Kritik an der NS- Stelle im Zusammenhang mit dem Münchner Gerichtsverfahren gegen den mutmaßlichen Nazi-Verbrecher «John» Demjanjuk.

    KZ-Diebstahl: Polen bittet Schweden um Rechtshilfe

    Warschau (dpa) - Polen bittet bei der Suche nach den Hintermännern der Diebe des Schriftzugs «Arbeit macht frei» vom Eingangstor der KZ- Gedenkstätte Auschwitz Schweden um Hilfe. Ein Antrag auf Rechtshilfe solle morgen an den schwedischen Justizminister geschickt werden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Krakau. Die historische Aufschrift war in der Nacht zum 18. Dezember entwendet worden. Fünf mutmaßliche Diebe sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittler vermuten den Auftraggeber des Diebstahls im Ausland.

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