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    New YorkRapper Phife Dawg gestorben

    Phife Dawg, Rapper und Gründungsmitglied des Hip-Hop-Trios A Tribe Called Quest, ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 45 Jahren, wie die «New York Times» unter Berufung auf die Familie und den Manager von Phife Dawg berichtete.

    Phife Dawg
    Phife Dawg ist tot.
    Foto: Gian Ehrenzeller - dpa

    Die Ursache seines Todes in San Francisco waren demnach Komplikationen mit einer Diabeteserkrankung. Zuerst hatte das «Rolling Stone»-Magazin von Phife Dawgs Tod berichtet.

    Zusammen mit Rapper Q-Tip, den Phife Dawg aus Kindheitstagen kannte, und DJ Ali Shaheed Muhammad wurde das 1988 im New Yorker Stadtteil Queens gegründete Trio maßgebend im Ostküsten-Rap der 1990er Jahre. Mit seiner hohen Stimme und seinem schroffen Stil setzte Phife Dawg sich von seinem tiefer und weicher rappenden Kollegen Q-Tip ab. Gelegentlich steuerte Rapper Jarobi White ebenfalls Texte bei.

    Die fünf Alben von A Tribe Called Quest prägten den positiven, jazzigen und von intelligentem Wortwitz genährten Klang der Ostküste. Diesen East Coast Rap beeinflussten auch Gruppen wie De La Soul, Brand Nubian, Gang Starr und die Fugees, während sich an der Westküste ein Gangster-Stil entwickelte, der sich oft härterer Posen bediente. Zu den bekanntesten Stücken von A Tribe Called Quest zählen «Can I Kick It?», «Bonita Applebum» und «Scenario».

    Phife Dawg, der mit bürgerlichem Namen Malik Taylor hieß, erfuhr 1990 von seiner Krankheit und rappte einmal: «Wann hast Du zum letzten Mal einen funky Diabetiker gehört?» 2008 musste er sich einer Nierentransplantation unterziehen. «Es ist wirklich eine Krankheit», sagte er in einer 2011 veröffentlichten Dokumentation. «Schlicht wie Drogen. Ich bin einfach von Zucker abhängig.» Ende der 1990er löste sich die Gruppe auf. Vergangenen November kam sie für einen Auftritt in der «Tonight Show» zusammen - es war ihr erster im TV-Auftritt seit 15 Jahren.

    «Phife Phorever», schrieb Roots-Schlagzeuger Questlove auf Instagram in Gedenken an Phife Dawg. Public Enemy-Rapper Chuck D twitterte: «Rest in Beats» (etwa: Ruhe in Beats). Auch Schauspieler und Comedian Chris Rock verbreitete ein Foto in Gedenken an den Musiker. Rapper Kendrick Lamar zollte Phife Dawg zum Ende eines Konzerts in Sydney Tribut, als er Tausende Zuschauer dazu animierte, den Namen des Verstorbenen zu rufen.

    Questlove bei Twitter

    Kendrick Lamar bei Twitter

    Chuck D bei Twitter

    Chris Rock bei Twitter

    Website A Tribe Called Quest

    Video von Kendrick Lamar-Konzert

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