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    Polizei glaubt an Selbstmord bei Roskilde-Festival

    Roskilde/Berlin (dpa) - Der Todessturz einer Deutschen beim Roskilde-Rockfestival war nach Überzeugung der Polizei Selbstmord. Polizeisprecher Carsten Andersen sagte der Nachrichtenagentur dpa am Montag: «Darauf deuten alle Zeugenaussagen über das Verhalten der Frau bis zum Sprung hin.»

    Roskilde Festival 2011
    Menschenmassen bei der Eröffnung des Festivals im dänischen Roskilde.
    Foto: DPA

    Die 35-Jährige aus Berlin war am Vortag nackt vom 30 Meter hohen Turm einer Schwebebahn gesprungen. Ein von ihr mitgeführter Gegenstand verletzte eine andere Festivalbesucherin leicht. «Zeugen haben übereinstimmend beschrieben, wie die Frau über eine Absperrung gestiegen und dann gesprungen ist», sagte Andersen. Die Obduktion der Toten soll bis Mitte der Woche Aufschluss über möglichen Alkohol- oder sonstigen Drogeneinfluss geben. Man habe den Vater und den Bruder der Toten unterrichtet, teilte die dänische Polizei mit.

    Die Veranstalter des Festivals westlich von Kopenhagen gaben an, dass nach Untersuchungen der Behörden keine Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien. Alle Benutzer der Schwebebahn hätten je drei Sicherheitskontrollen passieren müssen, ehe sie mit einem Fahrstuhl auf den Turm kommen durften. Dabei seien Besucher unter offensichtlichem Drogeneinfluss abgewiesen worden.

    Zu der viertägigen Veranstaltung waren 75 000 Besucher gekommen, davon einige tausend aus Deutschland.

    Mitteilung der Polizei zum Unglück, in Dänisch

    Mitteilung des Roskilde-Festivals zum Unglück, in Dänisch

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