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    MainzUniversität will die Lehre weiterentwickeln

    Es ist das erste seiner Art in Deutschland und soll der Qualitätssicherung und Verbesserung der Lehre dienen: An der Johannes-Gutenberg-Universität wurde am Mittwoch feierlich das neue Gutenberg Lehrkolleg eröffnet.

    Der Forschungsreaktos "TRIGA Mark II" der Johannes  Gutenberg-Uni. In Mainz investiert das Land in weitere Forschungseinrichtungen.
    Der Forschungsreaktos "TRIGA Mark II" der Johannes Gutenberg-Uni. In Mainz investiert das Land in weitere Forschungseinrichtungen.
    Foto: dpa (Archivbild)

    Mainz - Es ist das erste seiner Art in Deutschland und soll der Qualitätssicherung und Verbesserung der Lehre dienen: An der Johannes-Gutenberg-Universität wurde am Mittwoch feierlich das neue Gutenberg Lehrkolleg eröffnet. Die zentrale wissenschaftliche Einrichtung soll beratend tätig sein, aber auch Maßnahmen ins Leben rufen, um die Kompetenzen der Lehrenden zu erweitern, Lehr- und Lernprozesse zu überprüfen und zu verbessern. Dafür zahlt das Land insgesamt 3,7 Millionen Euro bis zum Jahr 2015.

    Im Lehrkolleg stehen Reflexion der eigenen Tätigkeit und Austausch an vorderster Stelle. Denkbar ist zum Beispiel ein Erfahrungsaustausch zwischen Lehrenden verschiedener Fachrichtungen, die Einladung von nationalen oder internationalen Didaktik-Experten, die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern etwa durch Auslandsaufenthalte oder die Förderung eines nationalen und internationalen Informations- und Erfahrungsaustauschs im Bereich der Lehr- und Lernforschung.

    Es ist ein Signal für die Lehrenden, aber auch die 36 000 Studierenden, die von der größten Universität im Land eine hohe Qualität von Studium und Lehre erwarten dürfen. Das neue Kolleg gilt als innovativer Weg, "zur Weiterentwicklung der Lehre und der akademischen Lehrkompetenz", wie Prof. Georg Krausch, Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität, gestern erklärte. Es solle aber auch "Beiträge zur Fortentwicklung der Studienstrukturen und Lernbedingungen erarbeiten".

    Wie schon das Gutenberg Forschungskolleg, das 2007 als Expertengremium für die Forschung installiert wurde, und das jetzt wertvolle Erfahrungen liefern kann, wird auch das Gutenberg Lehrkolleg mit Spitzenkräften verschiedener Disziplinen besetzt: Sechs der elf Mitglieder sind Hochschullehrende, dazu kommen zwei akademische Mitarbeiter, zwei Studierende und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter. Alle haben sich in ihrer Gruppe bereits ausgezeichnet.

    Sowohl das Forschungs- als auch das Lehrkolleg verstehen sich als Beratungsgremium der Hochschulleitung in strategischen Fragen und sollen gezielt einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern.

    "Das Gutenberg Lehrkolleg ist keine bloße Ergänzung zum bereits bestehenden Forschungskolleg, sondern eine Einrichtung auf Augenhöhe, mit der die Universität die Gleichrangigkeit von Forschung und Lehre betont", erklärte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen (SPD). "Die Sicherung und Entwicklung der Qualität in der Lehre ist dem Land neben der Forschungsförderung ein wichtiges Anliegen, weshalb das Gutenberg Lehrkolleg auch im Rahmen des Hochschulpaktes II finanziell gefördert wird." In diesem Jahr erhält die Uni 415 000 der insgesamt zugesagten 3,7 Millionen Euro für die Umsetzung des Vorhabens. Irmela Heß

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