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    MainzNeues Archäologisches Zentrum in Mainz: Im Mai geht's los

    Noch vor dem Sommer rücken rund um die ehemalige Neutorschule bereits erste Bagger an. Im Mai oder Juni beginnt der Bau des neuen Archäologischen Zentrums (AZM) unweit des Bahnhofs Römisches Theater. Nachdem es beim Vergabeverfahren im Vorfeld vielfach zu Verzögerungen gekommen war, liege man mit dem geplanten Baubeginn jetzt im Zeitplan, erklärt Horst Wenner, Sprecher des Finanzministeriums.

    Das neue Archäologische Zentrum soll den südlichen Eingang zur Stadt aufhübschen. Mit 120 000 Besuchern im Jahr rechnet das RGZM.
    Das neue Archäologische Zentrum soll den südlichen Eingang zur Stadt aufhübschen. Mit 120 000 Besuchern im Jahr rechnet das RGZM.

    Wenn im Mai die Vorbereitungen für die Baugrube beginnen, dürfen zunächst die Archäologen das Gelände auf historische Funde hin untersuchen, so Wenner. Dafür ist etwa ein Zeitraum von einem halben Jahr kalkuliert. Grundsteinlegung ist Anfang 2014 geplant. In das finanzielle Mammutprojekt investieren Stadt, Land und Bund 41 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt soll 2017 fertig sein. Die Gebäude soll, wenn alles nach Plan läuft, bereits Ende 2016 stehen. Dann ist eine halbjährige technische Probe geplant, erklärt Wenner. Das AZM wird ein moderner und funktionaler Bau. Er wird architektonisch ein bewusster Gegensatz zu Neutorschule und Schifffahrtsmuseum sein.

    Museumspädagogisches Konzept in der Schublade

    Ein Großteil des AZM wird künftig vom Römisch-Germanischen-Zentralmuseum (RGZM) genutzt - derzeit im Kurfürstlichen Schloss. Wegen des dortigen Platzmangels ist die Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte momentan eingelagert. Nur in jährlichen Sonderausstellungen bekommen Interessierte Teile davon zu sehen. Dies wird auch in den kommenden Jahre noch so bleiben. Auch ein neues museumspädagogischen Konzept liegt beim RGZM in der Schublade. Umgesetzt wird es erst nach dem Umzug.

    Im AZM wird viel Platz für moderne Ausstellungsflächen, Vortragsräume und Werkstätten sein. Außerdem entstehen ein Café und ein Bistro. Nach dem Willen der Stadt soll das AZM den südlichen Stadteingang deutlich aufwerten und mehr Touristen in die Stadt locken. Das RGZM rechnet mit 120 000 Besuchern im Jahr.

    Die Steinhalle im Landesmuseum und die Landesarchäologie finden im AZM zunächst keinen Platz. Sie werden erst im zweiten Bauabschnitt berücksichtigt. Baubeginn dafür ist frühstens 2017. Die Gelder sind dafür noch nicht bewilligt.

    Die Neutorschule wird während der Bauzeit für Baubüros und einen Info-Point genutzt. Außerdem soll die ehemalige Reformschule wieder rot angestrichen werden. Ob das alte Kinderbad unter der Schule erhalten bleiben kann, ist noch unklar.

    Andrea Wagenknecht

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