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    Mainz/SteinweilerGute Aussichten für den Federweißen - Bundesweiter Leseauftakt

    Wie wird der Wein in diesem Jahr? Eine erste Antwort auf diese Frage gibt es in den kommenden Tagen. Dann werden die Trauben für den neuen Wein geerntet, den sogenannten Federweißen. Bis zur Hauptlese dauert es aber noch ein paar Wochen.

     Weintrauben
    Die Hauptlese beginnt Mitte September.
    Foto: Christiane Gläser/Archiv - DPA

    Mainz/Steinweiler - Weinliebhaber aufgepasst: In diesen Tagen fällt in Rheinland-Pfalz der bundesweite Startschuss für die Lese des neuen Weins, des sogenannten Federweißen.

    Am Donnerstag etwa werden im südpfälzischen Steinweiler Trauben der pilzresistenten und frühreifen Sorte Solaris geerntet, die sich nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) für Federweißen besonders gut eignet. Voraussichtlich in der kommenden Woche werde der neue Rebensaft dann im großen Stil auf den Markt kommen, sagte DWI-Sprecher Ernst Büscher am Dienstag. Den Beginn der Hauptlese erwartet er für Mitte September.

    Hinsichtlich der erwarteten Qualität und Menge hielt sich Büscher zunächst bedeckt. Er verriet nur soviel: "Für den Federweißen sieht es nicht schlecht aus." Der Mix aus Sonne und Regen habe den Trauben gutgetan. "Das ist, wie wenn man regelmäßig seine Blumen gießt. Dann freuen die sich." Und außerdem brauche die Rebe nicht durchweg Temperaturen von 30 Grad, sie fühle sich auch bei 25 Grad wohl.

    Büscher wies darauf hin, dass die Winzer nach mehreren Jahren mit Extremen - etwa den Frostschäden 2011 - nun eine vergleichsweise normale Zeit hinter sich haben. So liege der diesjährige Leseauftakt im langjährigen Mittel, und auch der erwartete Hauptlesebeginn sei normal. "Wir hatten schon Jahre, da haben wir Ende August mir der Hauptlese begonnen. Jetzt haben wir eine normale Entwicklung, was nichts Schlechtes ist", sagte er. "Die Winzer freuen sich auf ein vergleichsweise ruhiges Jahr."

    Weil viel neuer Wein aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz kommt, hat es sich eingespielt, dass dort besonders früh gelesen wird. Die Anbieter wollen außerdem früh auf dem Markt sein, denn die Konkurrenz schläft nicht. "Die Südeuropäer sind mit dem ersten Federweißen schon auf dem Markt", sagte Büscher. Nach seinen Angaben gibt es in den 13 deutschen Weinbaugebieten 48 000 Betriebe, die Rebflächen bewirtschaften. 2011 produzierten sie 9,3 Millionen Hektoliter Weinmost.

    Mainzer Rhein-Zeitung
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