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    Deutscher Krebspreis für Prof. Dr. Bernd Kaina

    Mainz/Düsseldorf - Der Direktor des Instituts für Toxikologie der Universitätsmedizin Mainz, Bernd Kaina, hat in Düsseldorf den Deutschen Krebspreis (experimenteller Teil) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten.

    Kaina forscht zur DNA. Das Foto zeigt ein Modell eines menschlichen DNA-Stranges.
    Kaina forscht zur DNA. Das Foto zeigt ein Modell eines menschlichen DNA-Stranges.
    Foto: dpa (Archivbild)

    Mainz/Düsseldorf - Der Direktor des Instituts für Toxikologie der Universitätsmedizin Mainz, Bernd Kaina, hat in Düsseldorf den Deutschen Krebspreis (experimenteller Teil) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten.

    Dieser Preis zählt laut Unimedizin zu den bedeutendsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Krebsforschung. Er wird jährlich vergeben.

    Mit der Verleihung würdigt die DKG die herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten von Kaina auf dem Gebiet der DNA-Reparaturforschung. Kaina gilt als Pionier in der Erforschung von genetischen Wirkprinzipien krebserregender Noxen und hat in einer Reihe von Schlüsselarbeiten insbesondere die bedeutende Rolle des DNA-Reparaturenzyms MGMT als Schutzfaktor gegen Erbschäden und Tumorentstehung und als Resistenzfaktor in der Tumortherapie herausgearbeitet. Er hat darüber hinaus die Ursachenkette erforscht, die von bestimmten DNA-Schäden ausgeht und zu Mutationen, Gentoxizität und Zelltod durch Apoptose führt.

     

    Zur Person:

    Professor Kaina ist seit 1993 am Institut für Toxikologie an der Universität Mainz tätig. Er leitete zunächst die Abteilung für Angewandte Toxikologie und ist seit 2004 Direktor des Instituts für Toxikologie. Er ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für DNA-Reparaturforschung, deren erster Vorsitzender er über Jahre war und leitete die DFG-Forschergruppe „Suszeptibilitätsfaktoren der Tumorgenese“. Er hat mehr als 250 Forschungsartikel in internationalen Zeitschriften und Buchbeiträge verfasst und gehört zu den meist zitierten Toxikologen Deutschlands. Im Jahr 2010 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Umweltmutagenese (GUM) den GUM-Preis als Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Aufklärung der Rolle von DNA-Reparaturvorgängen im Schutzsystem des Körpers gegen Chemikalien und Strahlen, die das Erbgut schädigen.

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