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    Nieder-OlmBahn frei für den tollen "Dirtjump"

    Für Laien sind es Erdhügel. Für die BMX- und Dirt-Biker aber ist das hügelige Feld hinter der Heinz-Kerz-Halle in Nieder-Olm ein Freizeit-Paradies.

    Mit vollem Schwung über den Hügel.
    Mit vollem Schwung über den Hügel.
    Foto: Bernd Eßling

    Nieder-Olm - Für Laien sind es Erdhügel. Für die BMX- und Dirt-Biker aber ist das hügelige Feld hinter der Heinz-Kerz-Halle in Nieder-Olm ein Freizeit-Paradies.

    "Dirtjumpanlage" nennen das die Jugendlichen, die sich an Wochenenden dort mit ihren Fahrrädern versammelt haben. Bei ihnen war auch Stadtbürgermeister Dieter Kuhl (SPD) und Beigeordneter Thomas Blechschmidt (FWG). Gemeinsam übergaben sie die Anlage offiziell ihrer Bestimmung.

    Dabei waren die Jugendlichen sowohl in ihre Entstehung involvierte wie sie auch künftig ihre Pflege und den noch ausstehenden Ausbau übernehmen werden. Denn noch ist die Anlage nicht ganz fertig. Die begeisterten Radfahrer wollen sie jetzt mit der Unterstützung der Stadt und des Gymnasiums in Nieder-Olm vervollkommnen und ihren Bedürfnissen anpassen. Die Idee brachten die Jugendlichen ein. Genauer gesagt war es Paul Merchel. "Was Mainz besitzt, könnten wir doch auch in Nieder-Olm haben", war sein Vorschlag, mit dem er im April an den Stadtbürgermeister heran trat. Kuhl fand die Idee mit eine Dirtyjumpanlage gut. Er sah darin nicht nur eine Möglichkeit, der Jugend eine tolle Freizeitanlage zu bauen, sondern auch die Gelegenheit, ihnen die Mitverantwortung zu übergeben. "Die Jugendlichen müssen jetzt auf die Anlage aufpassen und sie zum Beispiel müllfrei halten", sagte Kuhl. Er betonte, dass die Stadt bisher kein Geld dafür in die Hand nehmen musste.

    Die Bagger haben gute Arbeit geleistet. Die Erde auf den Hügeln, den so genannten "Tables" (englisch für Tische), die unterschiedlicher Größe sind, wurde derart komprimiert, dass sie steinhart ist. Was fehlt, sind die Holzrampen, die vor die "Tables" kommen. Auf ihnen erreicht der Biker vor dem Absprung die notwendige Höhe und Geschwindigkeit in der Luft, die er für seine Kunststücke benötigt. Denn das Ziel eines jeden Sprungs ist es, in der Luft einen Trick mit dem Rad zu präsentieren.

    In einer AG des Nieder-Olmer Gymnasiums sollten die Rampen nun gebaut werden. Wie Florian Luckner von der Schülervertretung sagte, habe die Schulleitung die Erlaubnis dafür bereits erteilt. Etwa 15 junge Biker - die jüngsten von ihnen 12, die ältesten 18 - werden sich treffen, um Genaueres abzusprechen, kündigte Merchel an.

    Die Kunststücke auf dem Rad durften bei der Einweihung selbstverständlich auch nicht fehlen. Was den Zuschauern den Atem stocken ließ, war für die Jugendlichen einfach purer Spaß.

    Gregor Starosczyk-Gerlach

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