Verbindlich war gestern? Verabreden 2.0
«Zufällige Möglichkeiten am Wegesrand kann man viel besser integrieren. Stimmungen und ungeplante Ereignisse kann man besser in Verbindung bringen.» Die «Generation Mobil», die Eckloff nicht an ein bestimmtes Alter bindet, sei im Grunde viel ehrlicher - zu sich selbst und miteinander. «Früher war das Leben statisch, Ausgemachtes war fix, heute ist alles viel fließender.»
Fazit des Psychologen: Das Verständnis von Verbindlichkeit geht mit der Zeit und passt sich den technischen Gegebenheiten an. Zusagen muss man nicht mehr um jeden Preis einhalten, weil der moderne Mensch die Mittel hat, den Tag flexibler zu gestalten. Offensichtlich befindet sich die Gesellschaft aber im Umbruch und nicht alle verstehen Verbindlichkeit bereits auf diese Weise - also nach dem interaktiven 2.0-Prinzip. Deshalb wird Respekt ein wichtiger Wert. Er drückt sich darin aus, zu erkennen, welche Art von Terminvereinbarung derjenige braucht, mit dem man es gerade zu tun hat.
Buch von Gabrielle Rütschi: http://dpaq.de/v3X0S
Dr. Tilman Eckloff: http://dpaq.de/iykii










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