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    MainzWirtschaftswissenschaftler: Es gibt Gründe fürs Nichtstun

    Endlich ist es belegt: Nichtstun ist wichtig, richtig, sogar gesund. Nicht nur gestresste Führungskräfte sollten sich nach Ansicht des Mainzer Wirtschaftswissenschaftlers Norbert Rohleder hin und wieder Zeit für Muße nehmen.

    Paar sitzt am Bodensee auf einer Bank
    Zeit für Muße nehmen.
    Foto: Felix Kästle/Archiv - dpa

    «Muße ist nichts Antiquiertes, obwohl das viele denken mögen", sagt Rohleder, der an diesem Donnerstag (28. Mai) in Mainz den Vortrag «Muße - Gründe für absichtsloses Nichtstun» hält.

    Allerdings ist das kein Freifahrtschein für Couchpotatoes und träge Faulpelze: "Man darf Muße allerdings nicht damit verwechseln, abends vor dem Fernsehen abzuhängen», heißt es streng. Muße bedeute, Zeit zu haben, über die man selbst Herr ist. Die keinem äußeren Zweck diene.

    Rohleder ist dabei nur einer von mehreren Experten, die den Begriff der Muße gerade vor dem Hintergrund der sogenannten Work-Life-Balance (Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit) diskutieren.