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    HamburgS-Bahn-Tür zugemauert: Bis zu fünf Jahre Haft drohen

    Wer es noch nicht wusste: Auf das Zumauern einer Zugtür steht laut Bundespolizei eine Strafe von bis zu fünf Jahren. In Hamburg gab es den irren Fall gerade, und die Suche nach den Tätern läuft.

    Unbekannte haben eine Tür eines Hamburger S-Bahn-Waggons zugemauert. Die Ytong-Steine wurden untereinander mit einem Kleber befestigt und auch der Eingangsbereich zugeleimt, teilte die Bundespolizei mit.

    Die betroffene S-Bahn war vom Betriebsbahnhof Barmbek in Richtung Blankenese unterwegs. Erst auf dem Rückweg nach Altona meldeten Fahrgäste die zugemauerte Eingangstür. Jetzt mussten die Fahrgäste aussteigen, der Zug wurde aus dem Verkehr gezogen.

    Der Schaden soll sich auf mehrere 10 000 Euro belaufen. Die Bundespolizei fahndet nach den unbekannten Tätern. In der S-Bahn seien "relevante Spuren." gesichert worden. Dazu wurde Videomaterial aus den entsprechenden S-Bahnkameras gesichert. Die Auswertung des Materials wird aber laut Bundespolizei noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Den Tätern droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine hohe Geldstrafe, so die Bundespolizei, die eindringlich vor Nachahmertaten warnt. Es geht um "Störung öffentlicher Betriebe". Warum die Tür zugemauert wurde, war zunächst völig unklar. 

    Bereits schnell hatte der Fall durch Fotos eines inoffiziellen "Störungsmelder"-Accounts auf Twitter und auf Facebook Furore gemacht:

    +++ S-Bahn Hamburg testet neue Tür-Sperren +++

    Posted by Bahninfo Nordost on Tuesday, April 28, 2015