40.000
  • Startseite
  • » Vier Jahresweltbestzeiten in Birmingham
  • Vier Jahresweltbestzeiten in Birmingham

    Birmingham (dpa). Drei äthiopische Läufer und der schwedische Dreispringer Christian Olsson haben mit Weltjahresbestleistungen für die Glanzlichter beim internationalen Hallen-Meeting der Leichtathleten in Birmingham gesorgt.

    Olympiasieger Olsson meldete sich in der National Indoor Arena mit 17,32 Metern eindrucksvoll zurück. Mit seinem besten Ergebnis seit 2007 gewann der 30-Jährige vor den Kubanern Yoandri Betanzos (17,30) und David Giralt (17,26). Weltmeister Phillips Idowu (Großbritannien) wurde Vierter (17,25).

    Die Mittel- und Langstrecken wurden drei Wochen vor den Hallen- Weltmeisterschaften in Doha/Katar (12. bis 14. März) von den Athleten aus Äthiopien dominiert. Im selten gelaufenen Zwei-Meilen-Rennen erfüllten sich zwar die Hoffnungen auf einen Weltrekord nicht. Doch die 5000-Meter-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba stellte mit der Zeit von 9:12,23 Minuten, in der sie sich mit nur 12/100 Sekunden vor Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia) durchsetzte, auch eine neue Saison-Bestleistung auf. Zum Weltrekord von Meseret Defar (9:06,26) fehlten jedoch fast sechs Sekunden.

    Ebenfalls eine Jahresweltbestzeit lief die Äthiopierin Gelete Burka, die das Meilenrennen in 4:23,53 Minuten für sich entschied. Ihr Landsmann Deresse Mekonnen sorgte über die 1500 Meter mit der Siegerzeit von 3:33,10 Minuten für eine neue Bestmarke in diesem Jahr.

    Die beiden Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) konnten in England nicht glänzen. Im Stabhochsprung wurde die Leverkusenerin Silke Spiegelburg mit der übersprungenen Höhe von 4,60 Metern Vierte. Der 60-Meter-Hürdensprinter Alexander John (Leipzig) schied mit der Zeit von 7,78 Sekunden bereits im Vorlauf aus.

    Ein weiterer Weltrekordversuch war bereits vor Beginn des Meetings geplatzt: Doppel-Olympiasieger Kenenisa Bekele musste seinen Start über die 3000-Meter-Distanz wegen einer Wadenverletzung kurzfristig absagen. Der Äthiopier hatte eigentlich den schon zwölf Jahre alten Rekord des Kenianers Daniel Komen (7:24,90 Minuten) angreifen wollen. Der Sieg ging an Komens Landsmann Sammy Mutahi (7:44,58).