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    Rhein-Sieg-KreisRheinische Antwort auf Leipziger Schule

    Unter dem Titel "... schläft ein Bild in allen Dingen" stellt der Träger des Rheinischen Kunstpreises 2008, Christoph Pöggeler, jetzt seine Arbeiten im LVR-Landesmuseum Bonn aus. Die Ausstellung, zu der es auch einen Katalog gibt, ist Bestandteil der mit 20 000 Euro dotierten Auszeichnung, die der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit dem LVR-Landesmuseum Bonn vergibt.

    Das Werk "Handtuch" vom Rheinischen Kunstpreisträger 2008 Christoph Pöggeler.
    Das Werk "Handtuch" vom Rheinischen Kunstpreisträger 2008 Christoph Pöggeler.
    Foto: Christoph Pöggeler

    Rhein-Sieg-Kreis. Unter dem Titel "... schläft ein Bild in allen Dingen" stellt der Träger des Rheinischen Kunstpreises 2008, Christoph Pöggeler, jetzt seine Arbeiten im LVR-Landesmuseum Bonn aus. Die Ausstellung, zu der es auch einen Katalog gibt, ist Bestandteil der mit 20 000 Euro dotierten Auszeichnung, die der Rhein-Sieg-Kreis in Zusammenarbeit mit dem LVR-Landesmuseum Bonn vergibt.

    Die Jury unter dem Vorsitz der Direktorin des Landesmuseums, Dr. Gabriele Uelsberg, zeichnete den Künstler im November 2008 mit dem Preis aus. Der in Düsseldorf lebende und arbeitende Pöggeler präsentiert nun im Rahmen der Ausstellung Alltagsgegenstände, die er als Bildfindungsarsenal genutzt hat - Strandliegen, Baustellenbretter oder beispielsweise Tischplatten.

    Der Rheinische Kunstpreis wird alle zwei Jahre für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der bildenden Kunst vergeben. Er ist aus dem zehnmal verliehenen Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreises hervorgegangen und wurde 2008 zum vierten Mal ausgeschrieben. Die Jury, die sich mit einem breiten Spektrum ausgezeichneter Werke von Künstlern aller Generationen, Gattungen und Stilsprachen auseinandergesetzt hatte, entschied sich für den 1958 in Münster geborenen Pöggeler. Er "vertritt eine absolut zeitgenössische Position in der Malerei, einen Realismus, der nicht bei Vordergründigem bleibt, sondern sich mit der Welt der Ideen und Erinnerungen beschäftigt. Seine virtuos gemalten Bilder, die immer wieder überraschen und den Besucher mit ihrer eigenwilligen Ästhetik bisweilen irritieren, entwickelt Christoph Pöggeler direkt aus dem Malgrund heraus, den er als Bildfindungsarsenal nutzt", hieß es in der Begründung der Jury. Das Werk des Düsseldorfer Künstlers sei auch eine rheinische Antwort auf die Leipziger Schule. Mit seiner malerischen Art, die bis an die Augentäuschung reiche, bewege er sich zwischen Bild und Wirklichkeit, zwischen Abbild und Bildidee, urteilten die Juroren.

    Die Ausstellung ist vom 22. April bis 13. Juni in Bonn im LVR-Landesmuseum, Colmantstraße 14-16, dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr beziehungsweise mittwochs von 10 bis 21 Uhr zu sehen.

     Informationen zu den Arbeiten des Kunstpreisträgers 2008 unter www.rhein-sieg-kreis.de/kunstpreis

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