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    Mainzer Bierbörse: Darf's mal ein Kartoffelbier sein?

    Mainz - 70 Fassbiere und rund 300 verschiedene Sorten aus der Flasche gibt es bei der 13. Mainzer Bierbörse zu kosten, die von Freitag, 8. Juli, bis Sonntag, 10. Juli, mit 55 Ständen ans Rheinufer zwischen Rheingoldhalle und Fischtor lockt. Die Veranstalter rechnen mit rund 25.000 Besuchern.

    Diplombraumeister Herbert Quirin präsentiert Bierspezialitäten.
    Diplombraumeister Herbert Quirin präsentiert Bierspezialitäten.

    Mainz - 70 Fassbiere und rund 300 verschiedene Sorten aus der Flasche gibt es bei der 13. Mainzer Bierbörse zu kosten, die von Freitag, 8. Juli, bis Sonntag, 10. Juli, mit 55 Ständen ans Rheinufer zwischen Rheingoldhalle und Fischtor lockt.

    Veranstalter Bernd Noll von der Agentur Alpha Marketing aus Bobenheim-Roxheim erwartet an den drei Veranstaltungstagen insgesamt rund 25.000 Besucher.

    "Es geht nicht darum, Bier in Massen zu trinken, sondern gezielt Gerstensäfte zu probieren, die sonst kaum angeboten werden", betont Noll. Dazu gibt es neue 0,1-Liter-Probiergläser, die dank der runderen Form an den Fassbierständen leichter zu füllen sind. Der Preis liegt zwischen 1 Euro und 1,50 Euro.

    Klosterbiere aus der Rhön und Brandenburg 

    Zum ersten Mal in Mainz dabei ist die Klosterbrauerei Kreuzberg aus der Rhön. Das Klosterbier wird seit 1731 von Franziskanern gebraut, hat 12,5 Prozent Stammwürze, fünf Prozent Alkohol und ist sehr würzig. "Kreuzberg ist das kleine Kloster Andechs", sagt Noll.

    Ebenfalls Premiere auf der Mainzer Bierbörse hat die Klosterbrauerei Neuzelle aus Brandenburg, wo als Hommage an Kaiser Friedrich II. "Fritzens Kartoffelbier" ausgeschenkt wird. Dieser ungewöhnliche Gerstensaft wird mit Hopfen, Gerstenmalz und Kartoffelsaft gebraut. Neu ist auch das "Schlappeseppel"-Bier aus Großostheim bei Aschaffenburg mit dem original Plopp-Verschluss.

    Sehr beliebt sind die belgischen Kirschbiere wie das Abteibier aus Grimbergen, das von Mitarbeitern in Mönchskutten ausgeschenkt wird. Stark vertreten sind die tschechischen Brauereien mit etlichen Fassbierständen wie Pilsner Urquell, Budweiser, Radegast, Platan, Gambrinus und Stachopramen.

    Schotten mögen's rauchig

    Party herrscht am Stand der polnischen Tyskie-Brauerei, wo Pils und Starkbier ausgeschenkt wird. Kaum sonst wo in Deutschland zu kriegen ist das rauchige, dunkle Bier der schottischen Brauerei Belhaven. Wer gerne obergäriges Alt trinkt, wird am Stand des Düsseldorfer Brauhauses "Zum Uerige" fündig. Kölschfreunde kommen an der riesigen Theke des Greizer Zapfwerkes auf ihre Kosten.

    Die süffigen bayrischen Biere sind mit Münchner Hofbräu, Augustiner, Löwenbräu und Andechser vertreten. Hier ist auch die original Maß erhältlich. Mit dem Brauhaus Castel und dem Mainzer Eisgrubbräu ist die Gastgeberstadt vertreten.

    Starkbier mit einem Alkoholgehalt wie Wein

    Die stärksten Biere der Welt gibt's am "Haus der 131 Biere": das französische Belzebuth-Starkbier mit 13 Prozent und das österreichische Samichlaus-Bier mit 14 Prozent Alkoholgehalt.

    Selbstverständlich werden Biermischgetränke und sogar Cocktails sowie spanische Weine ausgeschenkt - Alkopops dagegen nicht. "Sturzbetrunkene Jugendliche wollen wir auf der Bierbörse nicht haben", sagt Noll. Für den Hunger und Livemusik wird gesorgt.

    Das Fest wird mit einem Fassbieranstich am Freitag, 8. Juli, um 19.30 Uhr am Stand des Eisgrubbräu eröffnet.

    Oliver Gehrig

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