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    Köln: „Being Philotas – Wofür es sich zu sterben lohnt“

    Der junge Prinz Philotas gerät im Krieg in Gefangenschaft. Dort erfährt er, dass sein Vater den Sohn des feindlichen Königs gefangen hält. Kurzerhand entscheidet sich Prinz Philotas zum Selbstmord, wodurch er seinem Land einen entscheidenden Vorteil verschafft.

    Mutig – doch die Frage, die sich stellt: „Was ist ein Held ohne Menschenliebe?“ Das Stück „Being Philotas – Wofür es sich zu sterben lohnt“, das ab kommender Woche im Universitätstheater Studiobühne in Köln gespielt wird, stellt aber auch andere drängende Fragen: Wofür lohnt es sich zu sterben – wofür zu leben?

    Wie stillt man die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Bedeutung? Die Begeisterung, der Rausch und die Selbstaufgabe, mit denen sich Philotas in den Tod wirft, sind der heutigen übersättigten Gesellschaft scheinbar abhandengekommen. In einem künstlerischen Befreiungskampf geht die Theatergruppe „Analog“ auf die Suche nach dem wertfreien Urzustand, der Naivität – dem gänzlichen Aufgehen in der Idee oder der Gemeinschaft.

    Die verschiedenen Lebenserfahrungen, durch die die Menschen in ihrer sozialen Umwelt versteinern, werden durch die Schauspieler neu gelebt, bewertet und ausprobiert. Das Stück ist ein performatives, musiktheatralisches Mysterienspiel, das sich interaktiv über Gattungsgrenzen hinwegsetzt und mit den Begriffen Rausch, Auflösung, Ekstase, Gruppentherapie experimentiert.

    Die Truppe von Analog kooperiert dabei zum ersten Mal mit dem Düsseldorfer Klangkollektiv WeltAusstellung, das neben Konzerten auch multimediale Performances und Installationen präsentiert. Zu erleben ist „Being Philotas – Wofür es sich zu sterben lohnt“ ab Mittwoch, 4. September, 20 Uhr, im Universitätstheater Studiobühne in Köln.

    Info: www.studiobuehne.uni-koeln.de

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