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  • Doku über Gangs in Lateinamerika: «La Vida Loca»

    Hamburg (dpa). Der Dokumentarfilm von Regisseur Christian Poveda führt zu einer der gefährlichsten Gangs in Lateinamerika: der «Mara 18». Es ist eine Parallelgesellschaft in San Salvador, die nach ihren eigenen Regeln lebt, und gegen die die Polizei machtlos ist.

    Einmal dort aufgenommen zu sein, bedeutet lebenslange Mitgliedschaft und vermeintlichen Schutz. Dass Povedas Werk kein Unterhaltungsfilm ist, wird nach den ersten Minuten deutlich. In dreijähriger Arbeit hat der in Algier geborene Filmemacher das trostlose und gefährliche Dasein dieser Menschen beobachtet. Kurz nach Fertigstellung der Dokumentation bezahlte er seinen Mut mit seinem Leben. Unbekannte erschossen Poveda in seinem Wagen.

    (La Vida Loca, Frankreich, Spanien u.a. 2008, 90 Min., FSK ab 16, von Christian Poveda)

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