40.000
  • Startseite
  • » Kultur
  • » Kino & TV
  • » Filmstarts der Woche
  • » «Buddha's Lost Children»: Bewegende Dokumentation
  • «Buddha's Lost Children»: Bewegende Dokumentation

    Hamburg (dpa). In den notleidenden Grenzgebieten des sogenannten Goldenen Dreiecks in Thailand sind viele Dorfbewohner durch das Drogengeschäft abhängig und arbeitsunfähig geworden. Die hungernden Kinder sind sich selbst überlassen.

    Ihnen will der ehemalige Profi-Thai-Boxer Phra Khru Bah Werte vermitteln, aber auch grundlegende Fähigkeiten, um in der rauen Region zu überleben. Phra Khru Bah ist seit vielen Jahren buddhistischer Mönch. Die Einheimischen verehren ihn wie einen lebenden Buddha, auch wenn sein Äußeres mit zahllosen Tätowierungen nicht der gängigen Vorstellung von einem Heiligen entspricht. Liebevoll und konsequent bringt er den Jungen zwischen sechs und zehn Jahren bei, wie man in der Natur überlebt, Hygiene einhält, liest, schreibt - und boxt.

    Der Mönch und seine Schützlinge leben ausschließlich von Spenden. Neun Monate im Jahr reisen sie mit Ponys durch die Bergregion, wo Khru Bah gegen Drogen predigt. Die Kinder lernen bei der Versorgung ihrer Reittiere, Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Ein Jahr lang war das Kamerateam dabei. Regisseur Mark Verkerk gelang mit «Buddha's Lost Children» ein berührender und vielfach ausgezeichneter Einblick in die kleine Gemeinschaft.

    («Buddha's Lost children», Niederlande 2008, 96 Min., FSK ab 6, von Mark Verkerk)

    www.buddhaslostchildren.de

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik
    Claus Ambrosius 

    Leiter Kultur

    Claus Ambrosius

     

    Kontakt per Mail

    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Redakteurin Kultur

    Anke Mersmann

     

    Kontakt per Mail

    Rhein-Zeitung bei Facebook
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!