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  • Wahrer «Rain Man» Kim Peek gestorben

    Salt Lake City (dpa). Der US-Amerikaner Kim Peek, der als Vorlage für die autistische Hauptfigur des Films «Rain Man» mit Dustin Hoffman gilt, ist tot.

    Wie die US-Zeitung «Salt Lake Tribune» online unter Berufung auf den Vater berichtete, starb der 58-Jährige bereits am Samstag an einem Herzanfall in Salt Lake City. Schon seit einigen Wochen habe er an einer Infektion der Atemwege gelitten. Peek - ein sogenannter «Savant» (Gelehrter) - verfügte durch eine Anomalie seines Gehirns über eine besondere Begabung. Das visuelle System seines Gehirns erlaubte es ihm etwa, den Inhalt einer Buchseite in wenigen Sekunden zu speichern.

    Peek kannte Tausende von Büchern auswendig und speicherte beliebige Daten wie Namen, Zahlen, den Kalender, das komplette Fernsehprogramm, alle Telefonvorwahlen der USA oder das Straßennetz aller Staaten. Wegen dieser «Inselbegabung», durch die Daten in unglaublichem Umfang für ihn jederzeit abrufbar waren, wurde er auch «Kim-puter» genannt. Auch die US-Raumfahrtbehörde NASA stellte Untersuchungen mit ihm an.

    Peek galt als weltweit bekanntester «Savant». Sein Sohn habe in den vergangenen 21 Jahren seit dem Kino-Start von «Rain Man» Millionen von Menschen bei Vorträgen und anderen Auftritten seine mentalen Fähigkeiten demonstriert, sagte Vater Frank Peek der Zeitung. Dabei seien rund drei Millionen Flugmeilen zusammengekommen.

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