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  • Deutscher Drehbuchpreis für Karsten Laske

    Berlin (dpa). Der Berliner Filmemacher Karsten Laske ist am Freitag mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2010 ausgezeichnet worden. Der 1965 geborene Autor und Regisseur erhielt die mit 30 000 Euro dotierte Ehrung bei der Berlinale für sein Skript zu dem Film «Mein Bruder, Hitlerjunge Quex».

    Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagte bei der Preisvergabe, Drehbücher von hoher Qualität seien Grundvoraussetzung, um die Erfolgsgeschichte des deutschen Films fortzuschreiben. «Das außergewöhnliche Talent, gute Geschichten für gute Filme zu erfinden, muss gefördert werden», erklärte er nach Angaben seines Hauses.

    Der in Sachsen aufgewachsene Laske hat sich mit mehreren TV-Spiel- und Dokumentarfilmen einen Namen gemacht, unter anderem mit «Hundsköpfe» und «Edgar». 2005 erhielt er den Grimme-Preis für die ARD-Doku-Reihe «Damals in der DDR».

    Der Deutsche Drehbuchpreis ist Neumann zufolge die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren. Von den 30 000 Euro Preisgeld müssen 25 000 Euro zweckgebunden für das Schreiben eines neuen Skripts verwandt werden.

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