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    Los AngelesZwei deutsche Filme in Endrunde für Studenten-Oscar

    Zwei deutsche Nachwuchsregisseure sind unter den fünf Finalisten im Rennen um den Studenten-Oscar. Nach Mitteilung der Oscar-Akademie in Beverly Hills vom Montag (Ortszeit) treten Elmar Imanov von der Internationalen Filmschule Köln und Thomas Stuber von der Filmakademie Baden-Württemberg gegen Filmemacher aus Großbritannien und Australien an.

    51 Teilnehmer aus 29 Ländern - darunter Bulgarien, Israel und Frankreich - hatten Beiträge eingereicht. Deutschland war mit insgesamt sieben Anwärtern zahlenmäßig am stärksten vertreten. Die Studenten-Preise werden am 9. Juni in Beverly Hills verliehen.

    Thomas Stuber wurde für den Film «Von Hunden und Pferden» von der Oscar-Akademie nominiert. Der Kurzspielfilm hatte im vorigen November bei der Vergabe der deutschen Kurzfilmpreise bereits eine Auszeichnung gewonnen. Elmar Imanov tritt mit seinem halbstündigen Abschlussfilm «Die Schaukel des Sargmachers» an. Der Streifen erzählt die Geschichte eines Vaters und seines behinderten Sohnes im ländlichen Aserbaidschan.

    Die gute Nachricht erreichte ihn auf dem Filmfest Dresden, wo «Die Schaukel des Sargmachers» gerade im nationalen Wettbewerb läuft. «Es ist Mut machend», sagte Imanov der Deutschen Presse-Agentur in einer ersten Reaktion. Er empfinde tiefe Freude. Nach der Premiere des Films vor einer Woche komme die Nominierung überraschend. «Anscheinend überzeugt der Film», sagte Imanov.

    Der Studenten-Oscar wird in den Kategorien Gold, Silber und Bronze verliehen. Im Juni vergangenen Jahres hatte der Hamburger Nachwuchsregisseur Max Zähle mit seinem Kurzspielfilm «Raju» die bronzene Trophäe gewonnen. Der Absolvent der Hamburg Media School war in diesem Jahr auch für den Kurzfilm-Oscar nominiert gewesen, bei der Verleihung im Februar ging er aber leer aus.

    2008 hatte der Schweizer Reto Caffi von der Kunsthochschule für Medien Köln mit dem Streifen «Auf der Strecke» den Studenten-Oscar errungen. Im Jahr zuvor setzte sich der deutsche Nachwuchsregisseur Toke Constantin Hebbeln von der Filmakademie Baden-Württemberg mit «Nimmermeer» gegen die internationale Konkurrenz durch. 2005 erhielt Ulrike Grote für ihren Diplomfilm «Der Ausreißer» an der Hamburger Universität den Preis.

    Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 jährlich Auslandsregisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Gewinner der Nachwuchspreise mischen häufig auch bei der großen Oscar-Verleihung mit. Seit 1972 konnten sie 46 Oscar-Nominierungen holen, acht Mal wurde ihnen die vergoldete Trophäe verliehen.

    Mitteilung der Film-Akademie

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