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    New YorkTribeca-Festival kürt Siegerfilme

    Filme sowie Darsteller aus Skandinavien, Afrika und Asien haben beim Tribeca Film Festival abgeräumt. Gewinner in der Sparte Spielfilm ist der schwedische Streifen «She Monkeys» von Lisa Aschan (Regie), in dem sich die Freundschaft von zwei jungen Mädchen in Rivalität verwandelt.

    Den Preis für die beste Dokumentation holte sich die israelische Regisseurin Alma Har'el mit «Bombay Beach», einem Film über eine verlassene Wüstensiedlung in Kalifornien. Die Auszeichnungen wurden in der Nacht zum Freitag in New York verliehen. Sie sind mit je 25 000 Dollar Preisgeld sowie einem Kunstwerk verknüpft.

    Der koreanische Drehbuchautor und Regisseur Park Jungbum kam mit seinem Debüt «Journals of Musan» zu Ehren. Der Film zeigt die Flucht eines Nordkoreaners über die Grenze in den Süden. Im Bereich Dokumentation setzte sich der Regisseur Pablo Croce mit seinem Streifen über den Champion im Mittelgewicht, Anderson Silva, gegen die Konkurrenz durch.

    Zum besten Darsteller wählte die Jury Ramadhan «Shami» Bizimana. Er spielt in dem ruandisch-australischen Film «Grey Matter» über Völkermord einen afrikanischen Filmemacher. Carice van Houten, die in «Black Butterflies» die Dichterin Ingrid Jonker spielt, wurde zur besten Schauspielerin erklärt. Den Preis für das beste Drehbuch gewann die norwegische Produktion «Turn Me On, Goddammit» über sexuelle Fantasien im Jugendalter.

    Das Festival läuft noch bis zum Sonntag. Insgesamt stehen 93 Filme auf dem Programm. Der wichtigste deutsche Film, «Klitschko», war nicht unter den Gewinnern. In ihm schildert der Dokumentarfilmer Sebastian Dehnhardt den Aufstieg und das Leben der Boxer Vitali und Wladimir Klitschko. Der Streifen kommt im Sommer in die deutschen Kinos. Insgesamt waren sieben Filme mit deutscher Beteiligung, fünf davon internationale Koproduktionen, in New York zu sehen.

    Das Tribeca Film Festival wurde vor neun Jahren gegründet. Der Schauspieler und Regisseur Robert De Niro und die Produzentin Jane Rosenthal hatten mit ihm den gleichnamigen Stadtteil im Süden Manhattans wiederbeleben wollen, der wegen seiner Nähe zu Ground Zero ganz besonders unter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gelitten hatte.

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