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    München«Das Haus der Krokodile»: Abenteuerlicher Gruselspaß

    Hochspannung für mutige Kids: Im «Haus der Krokodile» spielen sich merkwürdige Dinge ab. Der elfjährige Viktor will hinter das Geheimnis der alten Villa zu kommen. Sein Wegweiser ist ein Buch mit 40 Jahre alten Kinderzeichnungen. Ein unheimliches Abenteuer beginnt.

    Kinostarts - 'Das Haus der Krokodile'
    Seine älteren Schwestern versuchen Viktor auf andere Gedanken zu bringen.
    Foto: Constantin Film - DPA

    Ein verwinkeltes Haus, voller merkwürdiger, alter Dinge. Ein rätselhafter Einbrecher. Und ein dunkles Geheimnis. Unheimliche Zutaten für den Kindergruselfilm «Das Haus der Krokodile». Viktor findet darin das Skizzenbuch einer gewissen Cäcilie, die vor 40 Jahren als Mädchen in der Villa starb. Der Elfjährige ist sicher: Ihre Bilder bergen ein Geheimnis, das er unbedingt lüften will. Außerdem gibt es da noch diesen seltsamen Mann, der sich heimlich in die Wohnung der Familie schleicht und dort etwas sucht. Mutig beginnt Viktor eine unheimliche Entdeckungsreise durch das alte Gemäuer und gerät dabei in große Gefahr.

    «Das Haus der Krokodile» ist ein hochspannender Film für Kinder ab etwa zehn Jahren, der auch Erwachsene das Gruseln lehrt. Viktor (Kristo Ferkic) ist mit seinen älteren Schwestern Cora und Louise (Joanna und Vijessna Ferkic) allein zu Hause. Die Eltern sind verreist. Neugierig durchstreift der Elfjährige das alte Gebäude. Zwischen dunklen, schweren Möbeln findet er ausgestopfte Löwen, grimmige afrikanische Masken und immer wieder präparierte Krokodile in allen Größen. Cäcilies Buch weist ihm den Weg: Mit ihren Bildern führt sie ihn durch das Haus. Vom Kohlenkeller über die Wohnräume und Geheimgänge bis hin zum Dachboden, der voller Gerümpel steht. Das Ziel: ein Schatz.

    Atmosphärisch dicht und bis zu letzten Sekunde spannend haben die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert («Neues vom Wixxer») die alte Fernsehserie aus den 1970er Jahren fürs Kino umgesetzt. Sehenswert ist vor allem Christoph Maria Herbst, ein schmieriger Mann in Geldnöten, der in der Wohnung unter Viktor mit seiner grimmigen Mutter Frau Debisch (Gudrun Ritter) lebt. Besonders gelungen ist auch die Ausstattung von Szenenbildner Matthias Müsse. Seine Gruselvilla steckt voll kurioser Kleinigkeiten, verborgener Winkel und Geheimverstecke - ein herrliches Paradies für kleine Abenteurer.

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