Effelsberg
Eifel-Ohr belauscht Schwarze Witwen im All
Effelsberg - In einem kleinen Eifel-Tal, etwa zehn Kilometer von der Ahr entfernt und genau an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gelegen, versteckt sich ein stählerner Koloss: Das 100 Meter durchmessende Radioteleskop Effelsberg, eines der größten seiner Art weltweit. Von hier lauschen Astronomen fast bis ans Ende des Weltalls und bis zum Beginn der Zeit zurück.
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Effelsberg - In einem kleinen Eifel-Tal, etwa zehn Kilometer von der Ahr entfernt und genau an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gelegen, versteckt sich ein stählerner Koloss: Das 100 Meter durchmessende Radioteleskop Effelsberg, eines der größten seiner Art weltweit. Von hier lauschen Astronomen fast bis ans Ende des Weltalls und bis zum Beginn der Zeit zurück.
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Bildergalerie: Kosmischer Lauscher auf Empfang
Mitten in der Eifel steht eines der größten Radioteleskope der Welt: Seit fast 40 Jahren empfängt das Effelsberger Instrument Wellen aus den Tiefen Kosmos, die oft viele Milliarden Jahre alt sind und leistet wichtige wissenschaftliche Grundlagenarbeit.
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Mitten in der Eifel steht eines der größten Radioteleskope der Welt: Seit fast 40 Jahren empfängt das Effelsberger Instrument Wellen aus den Tiefen Kosmos, die oft viele Milliarden Jahre alt sind und leistet wichtige wissenschaftliche Grundlagenarbeit.
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Kommentar: Die Riesen sterben aus
Der Besuch in Effelsberg war für mich auch die Erfüllung eines Kindheitstraumes. Als Zwölfjähriger durfte ich die Riesenschüssel nur von Weitem ansehen – dieses Mal sogar heraufklettern. Zur Zeit meines ersten Besuchs reisten noch regelmäßig Menschen zum Mond. Meine Begeisterung für Raumfahrt und Weltall hat seither fast 40 Jahre überdauert, die bemannte Raumfahrt leider nicht. Die Supermacht USA führt heute wie damals sinnlose Kriege, hat aber (deswegen?) kein Geld und Gerät mehr, Menschen ins All zu schicken.
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Der Besuch in Effelsberg war für mich auch die Erfüllung eines Kindheitstraumes. Als Zwölfjähriger durfte ich die Riesenschüssel nur von Weitem ansehen – dieses Mal sogar heraufklettern. Zur Zeit meines ersten Besuchs reisten noch regelmäßig Menschen zum Mond. Meine Begeisterung für Raumfahrt und Weltall hat seither fast 40 Jahre überdauert, die bemannte Raumfahrt leider nicht. Die Supermacht USA führt heute wie damals sinnlose Kriege, hat aber (deswegen?) kein Geld und Gerät mehr, Menschen ins All zu schicken.
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Software-Teleskop erfasst mit einem Blick das halbe Weltall
Nur ein paar Schritte von dem eindrucksvollen Radioteleskop entfernt beginnt ein unordentlicher Weinberg. Oder sind die mannshohen Metallstäbe, jeweils von vier Metalldrähten gehalten, ein Versuchsfeld für Eifelbauern? 50 Meter weiter beginnt ein Feld mit einigen Dutzend aneinander gelegten Sprungmatten. Für Turnübungen der Astronomen? Tatsächlich dienen sie eher der geistigen Ertüchtigung: Sowohl der wirre "Weinberg" als auch die vermeintlichen Sprungmatten sind Radioteleskope der ganz neuen Art, es sind Software-Teleskope.
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Nur ein paar Schritte von dem eindrucksvollen Radioteleskop entfernt beginnt ein unordentlicher Weinberg. Oder sind die mannshohen Metallstäbe, jeweils von vier Metalldrähten gehalten, ein Versuchsfeld für Eifelbauern? 50 Meter weiter beginnt ein Feld mit einigen Dutzend aneinander gelegten Sprungmatten. Für Turnübungen der Astronomen? Tatsächlich dienen sie eher der geistigen Ertüchtigung: Sowohl der wirre "Weinberg" als auch die vermeintlichen Sprungmatten sind Radioteleskope der ganz neuen Art, es sind Software-Teleskope.
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Ein Schiff voller Daten zur NASA geschickt
Effelsberg - Die Radioteleskop lauscht seit 1972 ins All. Zu seinem legendären Ruf trägt die ebenso raffinierte wie hochstabile Konstruktion bei: Zwar ist es unvermeidlich, dass sich die tausende Tonnen Stahl um etliche Zentimeter verbiegen, wenn sie in verschiedene Positionen bewegt werden, aber dennoch muss sich stets eine genaue Parabolform bilden. Nur so lassen sich die Strahlen in einem Punkt auf der Mittelachse bündeln. Die Konstrukteure wollten das Problem durch komplexe Berechnungen ausgleichender Verformungen lösen. Aber in den 60er Jahren fehlte es an Computern mit genügend Rechenkraft.
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Effelsberg - Die Radioteleskop lauscht seit 1972 ins All. Zu seinem legendären Ruf trägt die ebenso raffinierte wie hochstabile Konstruktion bei: Zwar ist es unvermeidlich, dass sich die tausende Tonnen Stahl um etliche Zentimeter verbiegen, wenn sie in verschiedene Positionen bewegt werden, aber dennoch muss sich stets eine genaue Parabolform bilden. Nur so lassen sich die Strahlen in einem Punkt auf der Mittelachse bündeln. Die Konstrukteure wollten das Problem durch komplexe Berechnungen ausgleichender Verformungen lösen. Aber in den 60er Jahren fehlte es an Computern mit genügend Rechenkraft.
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Per Pedes durch die Milchstraße
Um mit jedem Schritt zehn Lichtjahre zurückzulegen, benötigt man weder Wurmloch noch Warp-Antrieb. Man kann einfach den Milchstraßenweg in Effelsberg entlangwandern. Nach vier Kilometern hat man durch die Schautafeln des Max-Planck-Instituts viel über unsere Heimatgalaxie gelernt und ist von Burgsahr im Sahrbachtal über Binzenbach bis zum Besucherpavillon am Radioteleskop spaziert – und 40 000 Lichtjahre weit vom Zentrum bis zum Rand unserer „Milchstraße“ gekommen.
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Um mit jedem Schritt zehn Lichtjahre zurückzulegen, benötigt man weder Wurmloch noch Warp-Antrieb. Man kann einfach den Milchstraßenweg in Effelsberg entlangwandern. Nach vier Kilometern hat man durch die Schautafeln des Max-Planck-Instituts viel über unsere Heimatgalaxie gelernt und ist von Burgsahr im Sahrbachtal über Binzenbach bis zum Besucherpavillon am Radioteleskop spaziert – und 40 000 Lichtjahre weit vom Zentrum bis zum Rand unserer „Milchstraße“ gekommen.
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Weiterführende Links zum Thema Radioteleskop Effelsberg
Effelsberg - Eine Webcam beobachtet das große Radioteleskop rund um die Uhr. Seine Signale können in Töne umgesetzt werden und die Wissenschaftler haben daraus eine kleine "Sphärenklang"-Sinfonie komponiert. Weitere Berichte rund um das Effelsberger Observatorium in unserer Linkliste.
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Effelsberg - Eine Webcam beobachtet das große Radioteleskop rund um die Uhr. Seine Signale können in Töne umgesetzt werden und die Wissenschaftler haben daraus eine kleine "Sphärenklang"-Sinfonie komponiert. Weitere Berichte rund um das Effelsberger Observatorium in unserer Linkliste.
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Bingen
Lastzug durchbricht bei Bingen die Seitenschutzplanke und rast in die Böschung
04.02.12 | 17:43 Uhr Sinzig Barbarossa-Schüler zeigen, was sie drauf haben
04.02.12 | 16:29 Uhr Kreis Ahrweiler Gefahrstoffunfälle: Ahrkreis rüstet Feuerwehren mit neuen Schutzanzügen aus
04.02.12 | 15:28 Uhr Weitere Meldungen ...
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