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    1997: Die Wasserkraftanlage (Typ 996)

    Die großer Zäsur in der 911-Historie: der Typ 996, der von 1997 bis 2005 vom Band läuft, ist ein ganz neuer Elfer – ohne den Charakter des Klassikers aufzugeben.

    Als völlige Neuentwicklung wird diese Generation erstmals von einem wassergekühlten Boxermotor angetrieben. Dank Vierventiltechnik leistet er 300 PS und gilt in puncto Emission, Geräusch und Verbrauch als zukunftsweisend. Das Design interpretiert die klassische Linie des 911 neu und zeichnet sich durch einen niedrigen cw-Wert von 0,30 aus. Die Linienführung des 996 ist zugleich ein Resultat des Gleichteilekonzeptes mit dem Erfolgsmodell Boxster.

    Auffälligstes Designmerkmal: die Frontscheinwerfer mit integrierten Blinkern – erst umstritten, dann von anderen Herstellern oft kopiert. Im Innenraum findet sich der Fahrer in einem völlig neuen Interieur wieder. Auch der Fahrkomfort spielt neben den typisch sportlichen Eigenschaften jetzt eine größere Rolle. Mit einer Vielzahl neuer Varianten startet Porsche mit dem 996 eine nie zuvor da gewesene Produktoffensive.

    Ein Höhepunkt des Modellprogramms ist ab 1999 der 911 GT3, der die Tradition des Carrera RS weiterführt. Als Extremsportler wird ab Herbst 2000 der 911 GT2 angeboten, der serienmäßig mit Keramik-Bremsen verzögert.

    Die Rhein-Zeitung stellt alle Generationen des Porsche 911 vor:

    1963: Die Geburt einer Ikone (Ur-Elfer)

    1973: Die nächste Generation (G-Serie)

    1988: Die klassische Moderne (Typ 964)

    1993: Der letzte Luftgekühlte (Typ 993)

    1997: Die Wasserkraftanlage (Typ 996)

    2004: Klassik und Moderne (Typ 997)

    2011: Der Reifefaktor (Typ 991)

    Weitere Informationen gibt es unter www.porsche.de

    Porsche 911
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